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LeserantwortWollläuse haben die Drillingsblume befallen

Leserin Monika Mühlethaler lag mit ihrer Vermutung richtig: Diese weissen Tierchen wollen ihrer Blume an den Kragen.

Müssen unbedingt bekämpft werden: Wollläuse.
Müssen unbedingt bekämpft werden: Wollläuse.
Foto: Monika Mühlethaler

«Müssen diese Tierchen bekämpft werden und wenn ja, womit?» Diese Frage stellte Leserin Monika Mühlethaler aus Kirchberg, nachdem sie die Tiere an einer Drillingsblume entdeckt hatte. Und tatsächlich: Diese Gäste sind nicht willkommen. Es handelt sich um Wollläuse oder Schmierläuse. «Durch ihre Saugtätigkeit kann es bei befallenen Pflanzen zu Fleckenbildung und Kümmerwuchs kommen», schreibt Patrick Barisi aus Spiegel. Die Ausscheidungen der Läuse (Honigtau) würden zudem einen Nährboden für Russtaupilze bilden.

«Die ist eine Schildlausart, die man unbedingt bekämpfen muss, wenn man nicht will, dass andere Pflanzen auch befallen werden», schreibt Marianne Wälchli in einem Onlinekommentar. Wichtig sei es, befallene Pflanzen zu isolieren und kranke Pflanzenteile zu entfernen. Zur Bekämpfung der Wollläuse besprüht Marianne Wälchli die Pflanze mit einer Mixtur aus 1 l Wasser, 15 ml Kernseife und 15 ml Spiritus, zudem wählt sie einen Pflanzen-Quarantäne-Standort, der hell und kühl ist.

Marianne Jeanmaire aus Toffen dagegen schlägt vor, die Läuse biologisch mittels Marienkäfer, Florfliegen und Schlupfwespen zu bekämpfen. Auch chemische Mittel seien eine Möglichkeiten, dies vor allem bei starkem Befall.