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Schwere Maschinen bedrücken die Pilzler

In den nächsten Jahren wird es während der Saison wohl wieder feuchter. Doch löst der Regen nicht alle Probleme. Der Muriger Kontrolleur Yngvar Cramer ist überzeugt, dass die moderne Forstwirtschaft den Pilzen schadet. «Die Holzernten mit grossen Maschinen und die radikalen Abholzungen verändern den Boden so, dass jahrzehntelang kein Pilz mehr wächst», klagt er. Marion Girod vom kantonalen Amt für Wald bestätigt vorsichtig, dass die moderne Forstwirtschaft das Pilzspektrum beeinflusse. Zur entscheidenderen Frage, ob die Bewirtschaftung mit schwerem Gerät den Pilzen schade, will sie sich jedoch nicht äussern. Die Pilzkundlerin Beatrice Senn von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft in Birmensdorf bei Zürich hingegen teilt die Meinung des Muriger Pilzkontrolleurs Cramer. «Die grossen Forstmaschinen stören die Lebensgrundlagen der Pilze», sagt die Expertin. Die Wissenschaftlerin blickt besorgt in die Zukunft: «Wenn, wie erwartet, die jetzt tiefen Holzpreise wieder steigen, nutzen die Besitzer ihre Wälder noch intensiver.» pst >

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