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Albert Rösti hat das Zeug dazu

Ausgabe vom 7. August«Rot-Grün setzt auf Bisherige» und Kommentar «Vorteil Rot-Grün»Das Ziel von SVP, FDP und BDP, die Mehrheit zurückzuerobern, sei in weite Ferne gerückt, schreibt der Journalist in seinem Kommentar zu den Regierungsratswahlen 2010. Den Bürgerlichen drohe der Verlust der Finanzdirektion, mutmasst der Verfasser weiter. Seiner Meinung nach habe es die SVP verpasst, einen ausgewiesenen Finanzpolitiker zu nominieren. Liest der Journalist überhaupt seine eigene Zeitung? Noch am Mittwoch titelte diese Zeitung: «Rösti will die Verwaltung abspecken». SVP-Regierungsratskandidat Albert Rösti hat absolut überzeugend dargelegt, dass der Kanton Bern unter der rot-grünen Regierung wieder massiv übertreibt. So hat sich das Personalwachstum in den Jahren 2005 bis 2008 gegenüber der Vorperiode um 35 Prozent verstärkt. Sage und schreibe 1141 Vollzeitstellen hat der Kanton neu geschaffen. Alleine an der Uni wurde die Verwaltung um 120 Stellen aufgebläht, während kaum mehr Lehrpersonal angestellt wurde. Als studierter Betriebswirt und Dr. Agronom ETH und mit seiner grossen Führungserfahrung hat er das Zeug, als Finanzdirektor des Kantons Bern dem ungebremsten Personalzuwachs wieder einen Riegel zu schieben und endlich die Steuern für natürliche Personen zu senken. Denn genau das ist unter der Ägide von Finanzdirektor Urs Gasche nicht passiert.Sandra NussbaumHeimenschwandAussage ist falschWas ist ein ausgewiesener Finanzpolitiker? Diese Frage stellte sich mir, als ich den Kommentar zu den Regierungsratskandidaten las. Offenbar schreibt der Verfasser dem zurücktretenden BDP-Finanzdirektor Urs Gasche zu, dass er ein erfolgreicher Finanzpolitiker ist. Gasches Rücktritt schwäche die Bürgerlichen, schreibt er. Wie ist aber die Finanz- und Wirtschaftskompetenz des Juristen Gasche einzuschätzen? Mal abgesehen davon, dass Gasche Hunderttausende von Franken für Überstunden seiner Angestellten ausbezahlt, hat er es nicht geschafft, die viel zu hohen Steuern für natürliche Personen zu senken. Im Gegenteil, Gasche wehrte sich sogar gegen Steuersenkungen. Die SVP hingegen habe es laut Journalist verpasst, einen «ausgewiesenen Finanzpolitiker» zu nominieren. Diese Aussage ist klar falsch. Im Gegensatz zum Juristen Gasche hat SVP-Kandidat Albert Rösti neben seinem Doktorat in Agronomie auch ein betriebswirtschaftliches Studium mit einem Master of Business Administration abgeschlossen. Damit hat er ausbildungsmässig ganz klar die besseren Voraussetzungen, als Gasche sie bei Amtsantritt hatte. Simon SchweizerThun«Das ist also schon eine ganze Menge»Politologe Georg Lutz betätigt sich im Interview nicht als Wissenschaftler, sondern als Astrologe. Für ihn ist klar: Die rot-grünen Kandidaten werden relativ locker wieder gewählt. Die SVP hingegen befindet sich für ihn in einer so schlechten Ausgangslage «wie noch nie». Ein Grund dafür sei, dass SVP-Kandidat Albert Rösti über «SVP-Kreise hinaus» kaum bekannt sei. Bei den Nationalratswahlen 2007 hatte die SVP einen Wähleranteil von sage und schreibe 33,6 Prozent. Wenn Rösti in «SVP-Kreisen» bekannt ist, dann ist das also schon eine ganze Menge. Auf dem Land und vor allem im Berner Oberland geht aber seine Bekanntheit noch weit darüber hinaus. Dass alle Milchbauern den Direktor der Schweizer Milchproduzenten kennen und seine ruhige, aber beharrliche Art schätzen, ist an sich schon klar. Mit seinem sehr gut gefüllten Schulrucksack ist er auch für gebildete Städter eine sehr gute Wahl. Mit seiner grossen Führungserfahrung und der hervorragenden Ausbildung hat Rösti beste Karten für die Wahl in den Regierungsrat. Fritz ReusserUnterlangenegg>

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