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Die Uniformen und Abläufe sitzen

Gestern Nachmittag übten die Thuner Kadetten auf der Progymatte für die Fahnenübergabe vom Montag. Das ganze Korps bis hin zu den Jüngsten machte dabei einen souveränen Eindruck. Der Ausschiesset kann kommen.

«Du hesch de dert no e Chnopf offe», sagte eine junge Kadettin der 5.Kompanie einem gleichaltrigen Kollegen gestern Nachmittag kurz vor Beginn der Marschübung. Dieser korrigierte den Fehler rasch und reihte sich, auf Appell von Hauptmann Lisa Arnet (siehe Artikel oben), ins Glied ein. Konzentriert und auf eine regelmässige Schrittfolge bedacht, marschierte das gesamte Korps gegen 14.25 Uhr los. Ein paar Dutzend Eltern, Ausschiesset-Fans und potenzielle, künftige Kadetten liessen sich den traditionellen Anlass auf dem Rasen vor dem Schulhaus Progymatte nicht entgehen. «Es ist süss, dabei zuzusehen, wie sich die Jüngsten Mühe geben, alles richtig zu machen», meinte Brigitte Gurtner, die selbst einen Sohn in der 5.Kompanie hat. Die Kadetten seien schon eine tolle Sache. Man könne in der Truppe sowohl Kollegialität als auch Disziplin lernen. Noch etwas mehr lächeln An der letzten Übung vor den grossen Auftritten zwischen Sonntag und Dienstag (siehe Kasten) nahmen rund 320 Kadetten, darunter rund 80 Musiker und 50 Tambouren, teil. Nur wenige konnten, beispielsweise wegen Schullagern, nicht mitmachen. Die Fahnenübergabe klappte gestern bereits dermassen gut, dass Korpsleiter Urs Balmer nach dem ersten Durchlauf meinte: «Das müssen wir nicht nochmals üben. Ihr habt das sehr gut gemacht.» Ohnehin sprach Balmer nach der Übung von einem sehr guten Jahrgang. Es müsse kaum etwas zwei Mal gesagt werden, die Kadetten würden immer pünktlich erscheinen, und bei den Märschen werde stets brav nach vorne geschaut. «Einzelne dürften noch ein bisschen mehr lächeln, dann wäre es perfekt», so Balmer. So sind es also lediglich die Wettergötter, die einem gelungenen Ausschiesset 2009 noch einen Strich durch die Rechnung machen könnten. Die aktuellen Prognosen sprechen allerdings dagegen.Gabriel Berger>

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