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Huras: «Es gibt keine Ausreden»

SCB-Coach Larry Huras

Wie geht es Ihnen am Tag nach dem Debakel in Biel? Larry Huras: Danke der Nachfrage – schon wieder viel besser. In den ersten fünf Partien waren Ihre Spieler diszipliniert ans Werk gegangen. Wie erklären Sie sich den leistungsmässigen Absturz? Vom ersten Einsatz an fehlte die Konzentration. Das hatte in erster Linie damit zu tun, dass wir dem EHC Biel nicht den nötigen Respekt entgegenbrachten. Vielleicht war dies auf den 5:0-Heimsieg zurückzuführen, obwohl wir wussten, dass die Bieler viel stärker auftreten würden. Wir agierten nur im letzten Drittel für kurze Zeit mit der nötigen Konzentration, doch nach zehn, zwölf Minuten waren wir wieder im alten Fahrwasser. Warum ist während der Partie keine Kurskorrektur gelungen? Spielt man nicht von Anfang an mit der richtigen Einstellung, ist es schwierig, noch in Fahrt zu kommen. Das soll keine Entschuldigung sein – wir haben keine Entschuldigung. Sind Sie in der Garderobe zum ersten Mal laut geworden? Etwas lauter als in den Partien zuvor schon, aber richtig laut nicht. Doch ich habe Klartext gesprochen und gesagt, dass derartige Fehler nicht akzeptabel sind und wir Respekt sowie Konzentration vermissen liessen. Das hat offenbar gewirkt: Wir haben heute (am Mittwoch/die Red.) das beste Training seit einem Monat absolviert. Wären wir heute Morgen gegen Biel angetreten, hätten wir 5:0 gewonnen. Wie gegen Servette konnte der SCB auf das 0:1 nicht reagieren. Ist das Team auf einen Rückstand nicht vorbereitet? Es ist generell schwierig, nach einem schlechten Beginn ins Spiel zu finden, aber die zwei Partien lassen sich nicht vergleichen. Gegen Servette waren wir ab Mitte des Matches die bessere Mannschaft, gegen Biel waren wir von A bis Z schlecht. Es war ein katastrophaler Auftritt. Wird es Änderungen in der Aufstellung geben? Wahrscheinlich nicht; ich will das Team am Freitag noch einmal mit den gleichen Linien spielen lassen. Ich erwarte eine heftige Reaktion. Es gibt keine Ausreden; wir müssen vieles besser machen und gegen Rapperswil eine gute Show bieten. Welchen Einfluss haben die vielen Verletzten? Wir haben genug Spieler und immer noch eine starke Mannschaft, sofern alle den Kopf richtig auf den Schultern tragen. Interview: Adrian Ruch >

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