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«Keine Betonkinder»

Judo-Schweizermeister Oli Trummer (34) aus Heimberg erzählt im Interview, warum er gerne mit Jugendlichen arbeitet.

Was fasziniert und motiviert Dich an der Arbeit mit Jungen?Ich kann die Kinder weg von der Strasse und den Drogen holen. Sie haben eine sinnvolle Beschäftigung und bewegen sich dabei intensiv. Ich will nicht, dass unsere Kinder durch Wohlstand und Kapitalismus zu Betonkindern werden.Wie lange trainierst Du bereits Kampfsport?Seit 24 Jahren trainiere ich Judo. Später fing ich mit Jiu-Jitsu und Yaku-Kobu-Jitsu, Waffen gegen Waffen, an.Woher kommt die Motivation, zu unterrichten?Die Dankbarkeit der Leute treibt mich an. Sie kommen müde und niedergeschlagen ins Training und gehen mit Freude nach Hause. Es haben sich schon viele gute Freundschaften gebildet.Was willst Du den Jugendlichen an Werten und Prinzipien vermitteln?Ich will ihren Durchhaltewillen stärken und Disziplin beibringen. Mir ist es wichtig, dass alle Menschen akzeptiert sind. Jeder Schüler trainiert mit jedem anderen Schüler. Ausgrenzung gibt es bei mir im Training nicht. Wie denkst Du über Free Fight?Das ist Quatsch. Es ist ein Spiel, ein Game, das aus den USA übernommen wurde. Free Fight ist zu aggressiv. Brutalität wird zu sehr betont.Adrian>

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