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550 Meter federnde Finnenbahn in Stäfa

Seit 2008 steht die Finnenbahn auf der Stäfner Laufkarte, jetzt ist sie endlich fertig.

Stäfa. - Gemeindepräsident Karl Rahm hat gestern die Stäfner Finnenbahn beim Mühlehölzli feierlich zur Benutzung freigegeben. Sie ist 550 Meter lang, von 600 Pflöcken und 2,6 Kilometer Rundholz gesäumt und mit Holzschnitzeln vom nahen Energieholzzentrum Pfannenstiel gefüllt. Der weiche Untergrund erlaubt auch Läufern mit Knieproblemen einen federnden, gelenkschonenden Tritt. Die Bahn führt wie, alle Leichtathletikbahnen im Gegenuhrzeigersinn, zuerst rund 100 Meter durch den Wald und dann um diesen herum, teilweise mit wunderbarer Fernsicht in die Alpen. «Benützung auf eigene Gefahr», steht auf einer Tafel. Pferde, Hunde und Fahrzeuge sind unerwünscht. Der Start der Bahn befindet sich rund 150 Meter westlich des Mühlehölzli, der Anhöhe zwischen Stäfa und Oetwil, bei einem Holzschuppen. An dessen Wand sollen noch ein paar Holzzapfen als Kleiderhaken angebracht werden, ein Baumstamm wird als Sitzgelegenheit montiert, Veloständer sind schon vorhanden. Wer mit dem Auto kommt, muss aber beim Wasserreservoir Mühlehölzli parkieren. Zumikon, Meilen und Uetikon haben schon lange eine Finnenbahn. Die Läufer von Stäfa, das sich den sportlichen Slogan «Ein Dorf bewegt!» auf die Fahne geschrieben hat, mussten sich gedulden. Die Gemeindeversammlung hatte 2007 die Initiative von Erich Böss gutgeheissen, eine Finnenbahn zu schaffen. Lange Verhandlungen mit Landbesitzern verzögerten das 97 000 Franken teure Projekt. Bauern und Waldbesitzer haben ihr Land übrigens gratis zur Verfügung gestellt, wie Karl Rahm betonte. (has)

Kinder weihten gestern die neue Stäfner Finnenbahn im Mühlehölzli ein. Der Initiant Erich Böss rennt hinterher.

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