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Abgang des Sozialregion- Geschäftsführers gab zu reden

Der Abgang des Geschäftsführers Sozialregion Thal-Gäu, Beat Pfarrer, gab an der Gemeinderatssitzung Welschenrohr zu reden.

Der Welschenrohrer Gemeindepräsident Stefan Schneider informierte an der Gemeinderatssitzung vom Montag über den Abgang von Beat Pfarrer. Pfarrer war Geschäftsführer der Sozialregion Thal-Gäu. «Ich kann nur soviel sagen: Es ist nicht alles rund gelaufen.» Man habe erkannt, dass personelle Konsequenzen gezogen werden müssten und versuche nun, die Mankos zu beheben. «Sobald ich mehr weiss, werde ich euch informieren», beendete Schneider seine kurze Stellungnahme. Mehr darf er laut eigenen Angaben zu dem Thema nicht sagen. Es sei eine Informationssperre verhängt worden.RessortverteilungAbgehakt war das Thema damit aber trotzdem noch nicht. Die Unzufriedenheit mit dem Konzept Sozialregion im Allgemeinen wurde deutlich, als es um die Ressortzuteilung für die Legislaturperiode 2009 bis 2013 ging. Der Gemeinderat beschloss, dass Stefan Schneider, Beat Allemann, Stefan Allemann, Beat Donauer, Alexander Hänni und René Christ mit den Ressorts Verwaltung, Finanzen, Bildung und Freizeit, Sicherheit, Gemeindewerke sowie Bauwesen und Ortsplanung ihre Ämter behalten.Zudem erhielt der neu gewählte FdP-Gemeinderat Andreas Rotschi das Informations- und Kulturressort und die neue SVP-Gemeinderätin Anna Beguelin-Odermatt das Ressort Umwelt.«Beisse in sauren Apfel»Als einziger Alteingesessener wechselte Thomas Mägli sein Ressort. Nachdem er die vergangene Amtsperiode das Sportressort geführt hatte, widmet er sich nun dem Sozialen. Diese Wahl fiel ihm nicht leicht, wie deutlich wurde. Der Grund: eben die Sozialregion Thal-Gäu. «Ich beisse in den sauren Apfel. Der Not gehorchend», kommentierte Mägli seine neue Aufgabe. Er stellte klar, dass er den Posten nicht lange besetzen werde, wenn es darum gehe, an den Sitzungen nur da zu sitzen und mit dem Kopf zu nicken. Der FdP-Präsident ist der Meinung, dass mit dem noch neuen Konzept die Sozialkosten steigen. Der Sozialbereich sei finanziell jetzt schon die grösste Last. Seit der Zusammenführung der Thaler und Gäuer Gemeinden zu einer Sozialregion, sei die Tendenz steigend. Mägli sieht das Problem in der Zentralisierung. «In diesem Gremium wird über anonyme Fälle entschieden. Die Anwesenden wissen meist gar nicht, mit wem sie es zu tun haben.» So werde eher Geld gesprochen. Vorher sei das anders gewesen. «Vorher hat die soziale Kontrolle noch funktioniert», so Mägli.Keine ReduktionEin weiteres Traktandum, das zu Reden gab, war der Thalhof und dessen neu renovierte Zweizimmerwohnung. Die Gemeindeverwalterin Theres Brunner erklärte, dass die Wohnung bereits zwei Mal ausgeschrieben worden sei – bislang ohne Erfolg. Nun habe sich ein Interessent gemeldet, der mit den Kosten jedoch nicht einverstanden sei. Die Miete beträgt 750 Franken monatlich, die Akontozahlungen der Nebenkosten 200.Eine Mietzinsreduktion wurde von allen Räten abgewiesen. So beschloss man eine Nebenkostenreduktion auf 150 Franken. «Es sind Akontozahlungen. Schlussendlich kommt es für uns aufs Gleiche heraus», so Gemeindepräsident Schneider.Rebecca Wyss>

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