Zum Hauptinhalt springen

Adliswil im urbanen Sog

Das Dörfliche mit den modernen Strukturen zu vereinen, sei die grosse Herausforderung, sagte Stadtpräsident Huber am Neujahrsapéro.

Von Carole Bolliger Adliswil – Der Adliswiler Stadtpräsident Harald Huber (FDP) freute sich gestern in der Kulturschachtel über das grosse Interesse der Bevölkerung und der Behördenmitglieder: «Ich glaube, es waren noch nie so viele am Neujahrsapéro wie in diesem Jahr.» Huber sprach in seiner Rede über das Wachstum von Adliswil und wie sich die Stadt in den kommenden Jahren verändern werde. Die Sihltalgemeinde werde in den Sog des urbanen, verdichteteren Bauens geraten. Diese sei schon jetzt in Adliswil-Nord, aber auch im Zentrum auf dem Stadthausareal erkennbar. «Wir sind in den nächsten Jahren stark gefordert, vorausschauend und grosszügig Neues bewusst zu gestalten», sagte der Stadtpräsident. Denn in den kommenden Jahren werde Adliswil dörfliche Strukturen mit modernen, urbaneren Strukturen vereinen müssen. Das werde «ein spannender und herausfordernder Prozess». Stadtpräsident Huber lud die Bevölkerung denn auch dazu ein, sich am Prozess zu beteiligen und sich einzubringen. «Ich würde mich freuen, wenn Sie den Wandel und die damit einhergehenden Chancen mit viel Interesse verfolgen und aktiv mithelfen würden, diese wichtigen Vorhaben nachhaltig zum Erfolg zu führen», forderte der Stadtpräsident die Anwesenden auf. Nicht nur Lob Das Echo bei den Adliswilern war einstimmig. «Es ist toll, in Adliswil zu leben», war von verschiedenen Anwesenden zu hören. So auch von der 80-jährigen Esther Gobet, die seit 36 Jahren in der Sihltalgemeinde wohnt. Trotzdem gibt es einen Wermutstropfen für die Rentnerin. «Seit zwei Jahren warte ich auf meine Ergänzungsleistungen, was für mich ganz klar Minuspunkte für Adliswil gibt», klagt sie. Rundum zufrieden mit der Stadt ist Ursula Ziefle, die mit ihrem Mann seit mehr als 40 Jahren in Adliswil zu Hause ist. «Für 2012 wünsche ich mir, dass die Adliswiler Bevölkerung weiterhin so gut harmoniert und zusammenhält.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch