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Adliswiler Parlament sagt Nein zu mehr Schulsozialarbeit

Adliswil – Der bürgerlich dominierte Gemeinderat von Adliswil hat am Mittwoch Abend sein Unbehagen mit der SP-Initiative «Für eine flächendeckende Schulsozialarbeit» bekräftigt. Mit 20 zu 11 Stimmen folgte er dem Antrag des Stadtrats, die Initiative abzulehnen. Die Weisung zuhanden der Urnenabstimmung wird nun mit dem Zusatz versehen, dass Stadt- und Gemeinderat das Begehren zur Ablehnung empfehlen. Die Initiative sieht vor, für 210 000 Franken pro Jahr zu den aktuellen 190 Stellenprozenten in der Schulsozialarbeit 180 weitere zu schaffen. Für die sechs Schulhäuser sollen 3,5 Stellen für Schulsozialarbeit vor Ort zur Verfügung stehen und 0,2 Stellen für die Koordination. Hanspeter Clesle (EVP) wies auf das Risiko hin, dass die Adliswiler die Initiative ablehnen: «Dann sähen wir uns mit der Situation konfrontiert, dass wir nur 1,9 Stellen für Schulsozialarbeit für sechs Schulhäuser hätten.» Yannick Wettstein (FDP) sagte, es sei gut, wenn ein klärender Entscheid des Volkes erfolge. Schulpräsidentin Rita Rapold (CVP) wünscht sich die Abstimmung noch vor den Sommerferien. Gemäss Stadtschreiber Alexandre von Rohr dürfte das aber knapp werden. Wahrscheinlich werde es September.(sis)

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