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Andrea stürmte durch Europa

Das Wintertief Andrea sorgte gestern zwischen Schottland und Österreich für Orkanböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 270 Kilometern pro Stunde sowie für heftige Regenschauer und Schneefälle. In Belgien kam bei den Unwettern ein Mann ums Leben. Er wurde bei Brüssel von einer rund fünf Meter hohen Tür erschlagen. Im bayerischen Weissenstadt starb eine Autofahrerin nach einem Frontalzusammenstoss: Ein anderes Auto war von einer Sturmböe in den Gegenverkehr gedrückt worden, wie die Polizei vermutete. Wegen der starken Winde, Schneeverwehungen und Lawinengefahr mussten in der Schweiz mehrere Bergbahnen den Betrieb ganz oder teilweise einstellen. Auf der Gotthardstrecke bei Gurtnellen stürzte am späten Donnerstagnachmittag ein Baum auf einen Personenzug. Verletzte gab es bis gestern Abend nicht zu beklagen, auch nicht im Zürcher Industriequartier, wo beim Swissmill-Gebäude ein 120 Meter hohes Baugespann umgeweht wurde. Unverletzt blieben auch die beiden Lenker in Egg und Sternenberg, auf deren Fahrzeuge Bäume gekracht waren. Am Flughafen Zürich mussten über 60 Flüge annulliert werden, mehrheitlich solche nach Nordeuropa. Die Verspätungen bei anderen Flügen betrugen nach Auskunft des Flughafens 20 bis 30 Minuten. Zudem mussten über 20 Maschinen durchstarten. (SDA/ese) – Seite 12, 13

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