Zum Hauptinhalt springen

Auch Bülach möchte eine Hymne – andere Gemeinden nicht

Der Wunsch der Klotener nach einer eigenen Hymne wird nun wahr: Durch einen Wettbewerb sucht die Stadt Kloten Musiker, Komponisten und Schreiber, um die geeignete Hymne für Kloten zu produzieren. Der Song soll der Klotener Bevölkerung helfen, sich mehr mit der Stadt zu identifizieren. Ausserdem soll er die Bevölkerung «stolz machen». Wallisellen kennt schon seit Längerem eine Hymne. Diese sei aber «uralt» und vor 20 Jahren an Gewerbeausstellungen gesungen worden, sagt Albert Brändli, Mitglied des Männerchors Rieden Wallisellen. Die Hymne «Hoch Wallisellen» sei leider so veraltet, dass der Männerchor sie schon lange nicht mehr hervorgeholt habe. «Zu einem Volksfest oder Jubiläum passt eine Hymne aber sicher gut», erklärt er. Das Lied sei damals von einem Lehrer komponiert, aber nicht oft gesungen worden. Laut Brändli ist das Problem bei Hymnen, dass sie «im Nu veraltet» seien und «neu arrangiert» werden müssten. Der Regensdorfer Gemeindepräsident Max Walter findet die Idee einer Hymne «zu abstrakt». «Ich frage mich, was das bringen soll», sagt er auf Anfrage. Für ihn sei das kein «vordringliches Anliegen». Ähnlich sieht es der Opfiker Stadtpräsident Paul Remund: «Das war bei uns noch nie ein Thema», sagt er und lacht. Aber wenn es bei den Klotenern eine schöne Hymne gebe, dann gönne er es ihnen von Herzen. «Ob es aber notwendig ist, sei dahingestellt.» Ganz anders ist das in Bülach. Die Stadtväter wünschen sich eine Hymne. Im Hinblick auf die 1200-Jahr-Feier, die nächstes Jahr stattfindet, solle ein Bülimarsch komponiert werden, verrät Stadtpräsident Walter Bosshard. Bis anhin gebe es den mit dem Alphorn vorgetragenen «Bülemer». (raq)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch