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Baudirektor Kägi pfeift Uitikon zurück

Uitikon. - Der Gemeinderat Uitikon hat beschlossen, vorderhand nicht die gesamte Zufahrtsstrecke zum Hotel Uto Kulm mit einer sogenannten Schottertränkung zu erneuern. Auf dem Hauptabschnitt der Uetlibergstrasse - er ist 945 Meter lang - hat die Sanierung gestern Montag zwar begonnen; von den Arbeiten ausgenommen ist aber ein Abschnitt von 90 Meter Länge. Auf diesem Teilstück verläuft ein offizieller Wanderweg. Fussverkehr Schweiz und der Verein Pro Uetliberg halten bei Änderungen daran eine Bewilligung der kantonalen Baudirektion für erforderlich. Sie argumentieren zudem, der Einbau eines gebundenen Hartbelags auf Wanderwegstrecken widerspreche dem Fuss- und Wanderweggesetz des Bundes. Die Stadt Zürich spricht von einem «juristischen Grenzfall» und hat ihre geplanten Arbeiten an der Gratstrasse - ebenfalls eine Zufahrtsstrasse zum Uto Kulm - auf Eis gelegt (TA vom Freitag).

Die kantonale Baudirektion zeigt sich über das Vorgehen der Gemeinde Uitikon irritiert, stand sie doch mit deren Verantwortlichen im Gespräch, um eine für alle Streitparteien annehmbare Lösung zu finden. Vom offenbar bereits am Samstag getroffenen Beschluss des Gemeinderats hat Baudirektor Markus Kägi (SVP) aus dem Communiqué der Gemeinde an die Medien erfahren. Gestern Abend verfügte er einen Baustopp, womit Uitikon ihre Arbeiten heute Dienstag nicht fortsetzen darf. Gemäss Kägi ist es nun an der Gemeinde Uitikon, für den 945 Meter langen Hauptabschnitt ein ordentliches Baubewilligungsverfahren einzuleiten. (sth)

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