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Baum beschädigt EKZ-Gebäude

Im Thalwiler Ortsteil Brand ist am Sonntagnachmittag eine 150-jährige Eiche umgestürzt. Gründe dafür waren wohl der starke Wind und faulige Wurzeln.

Von Anna-Katharina Ehlert Thalwil – Die massive Eiche, die am Sonntagnachmittag in der Tällegg zwischen dem Waldrand und dem EKZ-Gebäude umstürzte, war über 20 Meter hoch. Der Stamm ist in unmittelbarer Nähe der Wurzeln abgebrochen. Nun liegen die mächtige Krone und der Stamm mit einem Durchmesser von rund 1,2 Meter am Boden. Ein Zaun liegt eingeknickt darunter, die Fassade des Gebäudes ist beschädigt. Amando Schätti, EKZ-Mitarbeiter und Anwohner der Brandgasse, hatte am Sonntag Bereitschaftsdienst. Er erinnert sich: «Es krachte laut, als die Baumkrone die Gebäudekante streifte. Ich ging sofort nach draussen, um nachzusehen.» Laut Schätti beschädigte der Baum das Dach, die Fassade sowie die Storenanlage des EKZ-Gebäudes an der Brandgasse 13. Auch der Drahtzaun sei von der fallenden Eiche in Mitleidenschaft gezogen worden. Wurzeln wirken faulig Laut Beat Schwab, der am Sonntag den Einsatz der Thalwiler Feuerwehr leitete, war die Eiche so gross, dass sie sich nicht mit der Ausrüstung der Feuerwehr wegräumen liess. Schwab und seine Männer sperrten das Areal ab und informierten den zuständigen Förster Eugen Carisch. Wahrscheinlich hätten mehrere Faktoren dazu geführt, dass der Baum umgefallen sei, sagt Carisch. Der starke Wind, der während der vergangenen Woche über den Albis gefegt sei, könne eine Rolle gespielt haben. «Es müssen aber noch genauere Abklärungen gemacht werden», sagt er. Auch Feuerwehr-Einsatzleiter Schwab spekulierte, dass der Wind mitverantwortlich für den Sturz der grossen Eiche gewesen sei. Es sei denkbar, dass zwischen den grossen Gebäuden auf dem Areal starke Böen entstanden seien. Diese hätten den exponiert stehenden Baum womöglich zum Umsturz gebracht. Ein ehemaliger Landwirt, der in der Umgebung wohnt und nicht namentlich genannt werden möchte, sagt, dass sich der Baum schon länger stark zum EKZ-Gebäude geneigt habe. Er kenne die Eiche seit seiner Kindheit in den 50er-Jahren und habe seit einigen Jahren vermutet, dass der Baum nicht gesund sei. Es überrasche ihn deshalb nicht, dass das nun sichtbare Wurzelwerk bei genauer Betrachtung faulig wirke. EKZ-Mitarbeiter Schätti und Feuerwehr-Einsatzleiter Schwab sind in erster Linie erleichtert darüber, dass niemand verletzt wurde. Ein Teil des Baums fiel auf den öffentlichen Fussweg, der entlang des EKZ-Areals führt. In der Nachbarschaft wohnen ausserdem einige Familien mit Kindern. «Weil das Wetter schlecht war, bleiben die Kinder wohl drinnen zum Spielen», sagt Schwab. In der Thalwiler Tällegg fiel am Sonntag eine uralte Eiche um. Foto: André Springer

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