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Begleitetes Wohnen in Lutertal

In Bolligen sollen altersgerechte Wohnungen gebaut werden. Träger wird die neu zu gründende Genossenschaft «Lutertalpark».

Nachdem die Bolliger Stimmberechtigten im August 2008 die Einzonung «Lutertal» genehmigt hatten, stand der Idee nichts mehr im Weg: In Lutertal sollen 35 bis 38 altersgerechte Mietwohnungen entstehen. Seit April kümmert sich eine Projektleitungsgruppe unter dem Vorsitz von Gemeinderat Walther Wiedmer um die Planung. Nächsten Montag wird die «Genossenschaft Lutertalpark» gegründet. Doch bis klar ist, wie die neue Siedlung bei der Rüedimatte genau aussehen wird, liegt das Projekt noch in den Händen der Gemeinde. Wenn Anfang 2010 das Siegerprojekt aus dem Architekturwettbewerb gekürt ist, geht das ganze Paket an die Genossenschaft über. Knöpfe für den NotfallPräsident der Genossenschaft wird alt Gemeinderat Richard Moser – vorausgesetzt, er wird an der Gründungsversammlung gewählt. «Wir bauen kein Altersheim», betonte Moser gestern vor den Medien. «Es sollen ganz normale, hindernisfreie Mietwohnungen für ältere Leute entstehen.» Die gesamte Anlage werde rollstuhlgängig sein, und man achte auf unfallsichere Materialien. Zu jeder Wohnung gehört ein Reduit mit Waschmaschine und Tumbler und ein wettergeschützter Balkon. Auch ein Breitbandanschluss für Fernsehen und Internet soll nicht fehlen. Für Notfälle werden Alarmknöpfe eingebaut. Für bestimmte Dienstleistungen ist eine Zusammenarbeit mit der Spitex und dem Tilia Pflegezentrum geplant. Die Mietpreise werden laut Walther Wiedmer «im üblichen Bereich» liegen. Der Bau soll rund 15 Millionen Franken kosten. Wenn alles klappt, werden die Wohnungen Anfang 2013 bezugsbereit sein.Im eingezonten Gebiet befinden sich heute die Tennisplätze des TC Bolligen. «Wir sind mit ihm im Gespräch», sagte Gemeindepräsident Rudolf Burger. Die Tennisplätze könne man erst abreissen, wenn neue Plätze gebaut sind. Zudem werde man eine Entschädigung zahlen. Nicole Hättenschwiler>

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