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Beruhigendes Blau

Das Vorgehen blieb sich gleich bis zum letzten Teil des Projekts «Blicke sammeln» im Kunstmuseum Thun. «Aber die Art, wie dann die drei Themen umgesetzt wurden, war doch ganz anders», sagt die Initiantin des Kunstprojekts, Sara Smidt. Geistig beeinträchtigte Menschen der Stiftung Silea wählten Themen, zu denen sie gerne Kunstwerke aus der Sammlung des Museums suchen und ausstellen würden. «Am Ende blieben drei Themen statt nur eines: Farben, Punkte und Tiere. Die sechs anderen Gruppen einigten sich jeweils auf ein Thema», sagt Smidt. Gewählt haben die Silea-Angehörigen unter anderem das Bild «Wallis I» von Bendicht Friedli, das Walliser Berge in Rot- und Blautönen zeigt. «Das Blau ist gut zum Abschalten, beruhigend wie Wasser. Rot ist wie Feuer und regt auf», stellte Christian Lehmann bei der Werkauswahl fest. Weshalb es Friedlis Bild doch in die kleine Ausstellung geschafft hat, erklärt er so: «Auf dem Bergbild sehen wir weniger Rot, also ist es gut.» Mit «Blicke sammeln 7» endet das Projekt. Zum Abschluss wird es Ende November ein Fest und im Frühjahr eine Publikation geben. heh>

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