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Beteiligung an Kosten für Umbau

Der Gemeinderat Langendorf will sich nun doch

Die Stiftung Betagten- und Pflegeheim Lebern in Solothurn hat sich noch einmal an die Gemeinde Langendorf gerichtet. Sie bat die Gemeinde erneut um die Beteiligung an der Finanzierung des Umbaus des Pflegeheims «Magnolienpark». Der Gemeinderat kam am Montag deshalb noch einmal auf seinen diesbezüglichen Entscheid vom September 2008 zurück. Und er entschied sich diesmal einstimmig, bei zwei Enthaltungen, für die finanzielle Unterstützung. Diese beträgt nach einem neuen Verteilschlüssel nicht mehr 196000, sondern nur noch 137200 Franken. Der Betrag wird in fünf Tranchen bezahlt. Jährlich werden bis 2014 jeweils 27500 Franken ins Budget aufgenommen. Die Gemeindeversammlung wird Ende Jahr definitiv darüber befinden. Der von den Stiftergemeinden geforderte Betrag reduzierte sich auf insgesamt 700000 Franken. Dies aufgrund des guten Jahresergebnisses 2008 der Stiftung. Vom Kanton gefordertGemeindepräsident Hans-Peter Berger begründete das Wiedererwägungsgesuch damit, dass bei der Diskussion im Gemeinderat bisher der Umstand nicht berücksichtigt worden war, dass der realisierte Umbau vom Kanton gefordert worden ist. «Hätte der Stiftungsrat nicht reagiert, hätte das Heim die Betriebsbewilligung verloren», so Berger. Und: «Unter die Kommunikationsstrategie sollten wir nun einen Strich ziehen.» Daran, dass die Stiftung zuerst umbaute und nachträglich die Stiftergemeinden quasi zu einer finanziellen Beteiligung verpflichten wollte, störte sich der Gemeinderat im September 2008. Keine PflegebettplanungZudem sollte abgeklärt werden, über wie viele Betten in Altersheimen Langendorf verfügt, und wie viele sie benötigt. Diese Anregung kam auf, weil das Pflegeheim Lebern nach dem Umbau ein Heim für Demenzkranke wird. Die Gemeinderatsmitglieder befürchteten, dass es für nicht-demente Senioren keine Heimplätze mehr gibt. Deshalb wurde im September 2008 beschlossen, den Beitrag an den Umbau von einer Pflegebettplanung abhängig zu machen. Auf diese Pflegebettplanung wurde bisher jedoch verzichtet. «Es macht keinen Sinn, diese nur für Langendorf zu erstellen», begründete Berger. Dies müsste für die ganze Sozialregion getan werden. Er werde sich im Rahmen der Gemeindepräsidienkonferenz dafür einsetzen, dass die Gemeinden den sozialen Diensten einen entsprechenden Auftrag erteilen sollten. Für Urs Bentz (CVP) macht es durchaus Sinn, ein einfache Berechnung anzustellen. «Ich müsste nur wissen, wie viele Betten die Gemeinde in welchen Heimen hat und wie viele Senioren über 80 Jahren in Langendorf wohnen. Ihm werden die entsprechenden Zahlen noch zugestellt. nah>

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