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Biobaumwolle fördern

Die Biobaumwolle, respektive die Kleidungsstücke aus diesem Stoff, steht

«From Fashion to Sustainability» – unter diesem Motto (Von Mode zu Nachhaltigkeit) wurde am Dienstag der Weltkongress zur Biobaumwolle eröffnet. Er wird vom Hilfswerk Helvetas organisiert, dauert noch bis am Freitag und findet anlässlich des UNO-Jahres der Naturfasern statt. In Interlaken haben sich rund 400 Vertreter von Produzentenorganisationen, der Modebranche sowie aus Politik und Forschung eingefunden. «Mit unserem Kongress wollen wir Produzenten und Vertretern der Textilindustrie eine Plattform bieten, um Partnerschaften im Bereich nachhaltiger Kleidung zu etablieren und über Innovationen und aktuelle Herausforderungen zu diskutieren», erklärte Helvetas-Geschäftsleiter Melchior Lengsfeld in seiner Eröffnungsrede. Als Pionierin engagiert sich die Entwicklungsorganisation Helvetas seit vielen Jahren im Bereich der Bio-baumwolle, berät Kleinbauern in Westafrika und Zentralasien beim Anbau und unterstützt sie bei der Vermarktung. Biobaumwolle im Aufwind Immer mehr Modehäuser und renommierte Labels nehmen Biokleider in ihre Kollektion auf. «Die Konsumentinnen und Konsumenten von heute achten nicht nur auf den Preis, sondern auch auf ethische Kriterien. Der Marktanteil für biologisch produzierte und fair gehandelte Textilien wird deshalb weiter wachsen», prophezeite Phil Chamberlain, Chefeinkäufer des internationalen Modekonzerns C&A, an der Podiumsdiskussion über textile Handelsketten. «Wer sexy und cool sein will, muss Ökomode tragen», forderte der dänische Stardesigner Peter Ingwersen in Interlaken. An der grossen Fashion Show zum Abschluss des ersten Kongresstages zeigte er seine neuste Biobaumwoll-Kollektion. Das Kongressprogramm bietet während vier Tagen über dreissig Podiumsgespräche und Workshops. Debattiert wird unter anderem über die Zukunft des Biobaumwollmarktes, über den Welthandel und die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie sowie die Rolle des Staates als Textileinkäufer. pd >

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