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BundesbahnenZürich–Bern in 28Minuten wäre möglich,TA vom 25. 1.

BundesbahnenZürich–Bern in 28Minuten wäre möglich,TA vom 25. 1. Alte Idee wieder ausgegraben. Die Neutrassierung der Bahn zwischen Zürich und Roggwil soll von «erfahrenen Bahnkennern ausgeheckt» worden sein. «Ausgegraben» wäre wohl der zutreffendere Ausdruck. Denn diese Linienführung wurde bereits Ende der 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts im Rahmen des während sechs Jahren erarbeiteten «Gesamtverkehrskonzeptes» des Bundes unter dem Namen «Neue Haupttransversale» zur Diskussion gestellt. Nach einer ausgiebigen Vernehmlassung wurde aber das Projekt vom Bundesrat als «zu eng gefasst» verworfen. Es erfolgte der Auftrag zur Entwicklung des Konzeptes «Bahn 2000», das den Schwerpunkt auf gute Anschlüsse in den Knoten statt auf hohe Geschwindigkeiten legte. Davon sollten alle Regionen, nicht nur die grossen Zentren profitieren. «So schnell als nötig, nicht so schnell als möglich», hiess es damals. Georg Schmid, Volketswil Mehr Wohnraum bei Arbeitsplätzen. Man darf sich bei solchen Projekten fragen, ob eine ständige Steigerung wirklich mit Fortschritt gleichzusetzen ist. Immer schneller, mehr, besser, höher, effizienter, wie lange noch? Wäre es nicht intelligenter, im Umfeld der Arbeitsplätze genügend Wohnraum zu schaffen? Viel Verkehr auf Schiene und Strasse liesse sich so eliminieren. Ausserdem liegt die Stärke der Bahn in der Schweiz vor allem in den hohen Fahrfrequenzen sowie der sehr guten Erschliessung unseres Landes und nicht in erster Linie in der Geschwindigkeit. Martin Hofer, Chur

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