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Das Benefizprojekt der Familie Bond

Der Liedermacher Andrew Bond gibt ein Benefizkonzert zugunsten einer Schule in Kimpese. Seine Familie engagiert sich seit Jahrzehnten für die Kleinstadt im Kongo.

Wädenswil. - Andrew Bond bezeichnet sich selbst als Allrounder. Er gibt Konzerte, bei welchen Kinder wie Erwachsene mitsingen und mitspielen dürfen. Er schreibt Lieder wie «Zimetstern hani gern». Er reist durch das ganze Land und gibt Sing- und Lehrworkshops.

Und am kommenden Freitag lanciert er ein weiteres Projekt: Die Gründung des Vereins Kimpese-Freunde Wädenswil. Das Ziel des Vereins ist die finanzielle Unterstützung einer Schule in Kimpese, Demokratische Republik Kongo.

Seit über fünfzehn Jahren schon fliessen Unterstützungsgelder aus Wädenswil in die afrikanische Schule. Die reformierte und die katholische Kirche, Drittweltvereine sowie die Stadt leisten finanzielle Unterstützung. Allerdings bis anhin hauptsächlich projektorientiert. Mit dem Verein will Bond einen konstanten Geldfluss erzeugen und aufrechterhalten. Das Ziel sind 40 000 bis 50 000 Franken jährlich.

Die ausländischen Unterstützungsgelder für Kimpese kommen ausschliesslich aus Wädenswil - dank Bonds Eltern, Stephen und Lydia Bond. Sie waren zwischen 1966 und 1970 als Lehrer in Kimpese tätig. Bond selber verbrachte vier Jahre seiner Kindheit dort. Er fühlt sich mit der Ortschaft stark verbunden: «Diese vier Jahre waren sehr prägend für mich. Meine Familie und ich waren die fast einzigen Weissen in diesem Dorf. Dadurch entstand eine ganz spezielle Verbindung.»

Deshalb will er der Schule jene Unterstützung zukommen lassen, die der verarmte Staat nicht zu finanzieren vermag. «Es darf nicht sein, dass diese Kinder an Regentagen nicht zur Schule können, nur weil kein Geld da ist, um das Dach zu reparieren», sagt Bond. Am Freitag gibt Bond als Gründungsveranstaltung ein Benefizkonzert in der reformierten Kirche. Freitag, 25. September, 18 Uhr, reformierte Kirche.

Sabine Rock Andrew Bond zeigt ein Bild, das seine Mutter aus dem Kongo mitbrachte.

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