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«Das Feuer neu entfachen»

Der noch nicht 21-jährige Luca Linder gehört zu den dienstältesten Spielern von Wacker Thun. Gegen Kadetten (Spielbeginn 17.30 Uhr, Lachenhalle) wollen er und seine Mannschaft heute über sich

«Ein Spiel gegen Kadetten Schaffhausen ist immer speziell, so auch für mich», sagt Luca Linder, der am 23.November erst 21-jährig wird. Trotz seines jugendlichen Alters gehört Linder zusammen mit Manuel Reber, Sandro und Claudio Badertscher, Roman Caspar und Marc Winkler zu den dienstältesten Spielern bei Wacker. Seit 2006 gehört das Sextett dem Kader der 1.Mannschaft an. Einem Kader, welches seit diesem Sommer, und nach den Rücktritten der beiden Handballlegenden Sven Zbinden und Suik-Houng Lee, nochmals verjüngt wurde. Insbesondere vom ehemaligen Teamleader Zbinden konnten er und seine Mannschaftskollegen enorm profitieren. «Er sei nicht nur ein hervorragender Handballspieler, sondern auch menschlich ein Vorbild und eine Respektsperson gewesen», sagt Linder. Einer, der sich und dem gesamten Team immer alles abverlangt hat. Er habe immer motivierend gewirkt und habe in den entscheidenden Momenten das Feuer entfacht. Linder erklärt, dass in der jungen Wacker-Mannschaft ein solcher Spielertyp im Moment noch nicht herangewachsen sei. «Was aber nicht heissen will, dass es in unserer Mannschaft nicht solche gebe», so der trickreiche linke Flügelstürmer. Hoffen auf Publikum Kadetten Schaffhausen, der letztjährige Vizemeister, kommt mit einer weissen Weste nach Thun. Die Schaffhauser, die von vielen Fachleuten als der kommende Schweizer Meister gehandelt werden, haben alle ihre bisherigen Spiele gewonnen. Mit Manuel Liniger, Jan Filip, Mait Patrail und David Graubner besitzen sie vier äusserst wurfstarke Spieler. Am meisten Gefahr wird wohl auch heute wieder vom Alleinunterhalter Manuel Liniger ausgehen. «Gegen Kadetten können wir nur als Team bestehen», blickt Linder auf den heutigen Match voraus. Dies habe sich schon beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams gezeigt. Damals, als den Thunern in Schaffhausen beim überraschenden 35:32-Sieg eine starke Kollektivleistung gelungen war. Linder hofft heute auch auf eine lautstarke Unterstützung des Publikums. Mit dessen Hilfe habe Wacker schon oftmals über sich hinauswachsen können. «Schade nur, dass gegenüber früher die Trommeln des Fanklubs auf der Tribüne fehlen. Auch sie hätten jeweils dazu beigetragen, dass das innere Feuer entfacht worden sei. Peter Voegeli>

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