Zum Hauptinhalt springen

Der «Spatz» ist bereits wieder zu

Schluss nach nur drei

Es ist keine Erfolgsgeschichte, die sich im früheren «Spatz» an der Langenthaler Marktgasse abspielt. Schon im alten Lokal folgte Pächter auf Pächter, keiner konnte den Betrieb halten. Ein weiterer Versuch im umgebauten Lokal vor rund drei Jahren blieb ebenso erfolglos. Wieder kam ein neuer, wieder scheiterte auch er. Ende Juni 2009 schliesslich eröffneten Samuel und Erika Wüthrich, ein erfahrenes Wirtepaar aus dem Oberland, Sämi’s Restaurant Relax Spatz – überzeugt, das Lokal wieder auf Kurs zu bringen. Doch nach nicht einmal drei Monaten haben jetzt auch sie aufgegeben. «Wir hatten keine Chance», sagt Erika Wüthrich. Dennoch hätten sie die Stadt nur schweren Herzens wieder verlassen. Die wenigen Gäste, die den Weg in ihr Lokal fanden, hätten sie sehr geschätzt. «Und auch Langenthal haben wir irgendwie lieb gewonnen.» Bald eine «Stadthütte»? Es gebe viele Gründe für ihr Scheitern, erklärt Erika Wüthrich. Einer sei sicher, dass der Markt übersättigt sei. «Man müsste wohl ein Trendlokal für Junge einrichten, um in Langenthal überleben zu können.» Ähnliche Gedanken macht sich der Inhaber, Hans Leuenberger. Er wolle aber sicher keinen weiteren Pächter «reinlaufen» lassen. Zwar verlangt Leuenberger für den «Spatz» nur gerade 1200 Franken Monatsmiete. «Wenn es Wüthrichs nicht geschafft haben, dann schafft es aber wahrscheinlich auch kein anderer Pächter», sagt er. Trotzdem: Aufgeben möchte Leuenberger das Lokal nicht. «Waldhütten hats viele», sagt er plötzlich. «Vielleicht gibts aus dem ‹Spatz› eine ‹Stadthütte› für private Feiern und Events.»khl>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch