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Die erfolgreiche Künstlerbeiz am «Arsch der Welt»

Die «Wäck» wird 20 Jahre alt. Wirt Bänz Fiechter (49)

«Äs ligt am Arsch vo dr Wäut, säge d Lüt vo dr Stadt. Die hei ke Plan, ke Plan parat», so klingt es im ersten offiziellen Song über die Wäckerschwend, der auch am Jubiläumskonzert heute Abend zu hören sein wird. «Back to the Wäck» heisst das Stück. Gleich drei Geburtstagskinder haben sich für die Aufnahmen zusammengetan: die Emmentaler Bluesrockband Chickenhouse, die ebenfalls 20 Jahre alt wird, die Solothurner Hardcore Bluesband, die immerhin 10 Jahre auf dem Buckel hat – und «Mister Wäck» Bänz Fiechter höchstpersönlich. Der Wirt und Konzertveranstalter tritt als Sänger auf. Versteckt hinter Hügeln Bänz Fiechter hat vor 20 Jahren das Restaurant Sonne von seinem Vater übernommen. Und am erwähnten «Arsch vo dr Wäut» liegt seine Beiz tatsächlich, versteckt hinter den Hügeln von Oschwand. «So abgelegen, wie sie ist, hätte ich die Beiz eigentlich schon lange schliessen können», sagt denn auch Fiechter. Nichtsdestotrotz hat er es geschafft, die «Wäck» zu einer festen Grösse zu machen. Von Polo bis Kuno Bänz Fiechter führt die «Wäck» in vierter Generation, sein Urgrossvater hat den Hof 1838 gekauft. Schon der Vater hat neben Wirtschaft und Bauernhof Feste auf der Heubühne organisiert, doch erst Bänz Fiechter brachte die grossen Namen heran. 1994 spielte Züri West auf der «Wäck». Und es ist nicht bei diesem einen Mal geblieben. «Jede CD haben sie seither hier oben gespielt», meint der Oberaargauer Beizer. Es folgten Florian Ast, Polo Hofer, Natascha, Patent Ochsner. «Viele sind hierher gekommen, standen vor dem Haus und fragten sich: was? Spielen wir hier?», erzählt der 49-Jährige. Doch wenn sie einmal hier oben aufgetreten seien, seien sie immer wieder gekommen. «Kuno und Polo sind mittlerweile meine Kollegen geworden.» Fanta Vier auf der «Wäck»? Für viele Musikfans ist die «Wäck» ein fester Begriff. Zeit, sich auf den Lorbeeren auszuruhen? «Nein», erwidert Bänz Fiechter – und zählt auf: Am 7.November kommt Seven auf die «Wäck», am 28.November Stress. Das grosse Ziel seien aber momentan die Fantastische Vier. «Ich kenne die Jungs persönlich», so Fiechter. Eigentlich hatte er sie bereits für das Jubiläumskonzert von heute Samstag angefragt, doch das liess sich nicht machen. «Aber eines Tages kommen sie bestimmt», ist er überzeugt. René Frauchiger >

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