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Die Erfolgsgeschichte aus Turbenthal

Eskil Suter rüstet etliche WM-Kandidaten in der Moto-2-Klasse aus.

Konstrukteursweltmeister Dieser Erfolg war nicht geplant, nicht so eindrücklich jedenfalls. Gleich in seiner ersten Saison belegte Suter Racing Platz 1 unter den Moto-2-Konstrukteuren. Mit dem Spanier Toni Elias stellte der Hersteller aus Turbenthal auch den Weltmeister – insgesamt 13 Fahrer hatten Anfang 2010 ihr Chassis für die erste Saison im Moto-2-Zeitalter bei Eskil Suter bestellt. Nach dem «Lehrjahr» darf der ehemalige WM-Pilot feststellen: Die Neuerung mit den Einheitsmotoren (von Honda) ist eine Erfolgsgeschichte. Für ihn und die Motorrad-WM. Die Moto 2 ist 2010 zur spektakulärsten Rennserie geworden. «Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Geometrie der Motorräder nicht gross verändert», erklärt Suter nun. Nachdem der Konstrukteur vor der vergangenen Saison noch im Ungewissen war, wie sich das Chassis der Suter-MMX mit den Dunlop-Reifen vertragen würde, so hat Eskil Suter spätestens seit Saisonhälfte 2010 Erfahrungswerte und viele verwertbare Daten. Seither fliessen diese Erkenntnisse in die Arbeit der Teams ein. Und der Zürcher bleibt zuversichtlich: «Die Testfahrten haben meine Einschätzung bestätigt, dass wir auch in der neuen Saison sehr gute Ergebnisse erzielen können.» Auch 2011 fahren 13 Piloten in 8 Teams mit Suter-Rahmen; sieben verschiedene Konstrukteure rüsten die 39 gemeldeten Fahrer aus. Und die Zuzüge für die Zürcher Firma sind namhaft. Tom Lüthi hat von Moriwaki zu Suter gewechselt. Den Abgang von Elias in die Moto-GP-Klasse kompensierte der Hersteller mit Marc Marquez, dem überaus talentierten Spanier, der als Weltmeister von den Achtellitern aufstieg. Mit Andrea Iannone, Julian Simon oder Scott Redding hat Suter weitere WM-Kandidaten am Start. Forsch gibt er das Ziel vor: «Wir wollen den Titel verteidigen.»(wie)

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