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Die Goldküste drängt ans Gymi

Zürich – Endlich sind die Resultate da: 3460 Kinder können jubeln, weil sie am 8. Juni die Aufnahmeprüfungen an die Gymnasien bestanden haben. Das teilte die Bildungsdirektion von Regierungsrätin Regine Aeppli (SP) gestern mit. Knapp 3000 Schülerinnen und Schüler fielen durch und müssen es entweder später nochmals probieren oder einen anderen Bildungsweg wählen. Die Aufnahmequote – der Anteil der künftigen Gymnasiasten an der gesamten Schülerzahl – beträgt 26,2 Prozent und liegt damit leicht höher als im Vorjahr (25,0 Prozent). Auffällig sind die Unterschiede zwischen den Regionen. Im Bezirk Andelfingen liegt die Quote mit 16,2 Prozent am tiefsten im ganzen Kanton. Mehr als doppelt so viele Schüler pro Klasse schafften im Bezirk Meilen die Hürde. Die Goldküstengemeinden schicken 39,0 Prozent ihrer Schülerinnen und Schüler an ein Lang- oder Kurzzeitgymnasium. Die Unterschiede lassen sich aber nicht mit regional unterschiedlicher Intelligenz erklären. Im Bezirk Meilen gehen schon mal sehr viel mehr Kinder überhaupt an die Prüfung. In ländlichen Gebieten sei die Haltung eben stärker verbreitet, dass die Kinder den Weg über die Berufsbildung wählen sollen, sagt Marc Kummer, Chef des Mittelschul- und Berufsbildungsamts. Dass private Vorbereitungskurse in Meilen verbreiteter sind und die Chancen verbessern, ist laut Kummer nicht nachweisbar. (ese)

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