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Die grösste Auswahl in der Schweiz

Mikroskop ist nicht gleich Mikroskop. Zu dieser Erkenntnis kommt, wer sich in Grenchen vom Unternehmer Daniel Ryf durch den Ausstellungsraum der Ryf AG führen lässt. In der Schweiz findet man keine grössere Auswahl.

«Mit dem Verkauf eines Mikroskops ist für uns der ‹Fall› noch lange nicht abgeschlossen», erklärt Daniel Ryf, Inhaber der Grenchner Ryf AG. Genau so wichtig sei es, vorgängig dem Kunden beim Verkaufsgespräch gut zuzuhören, um herauszufinden, was seinen Bedürfnissen am besten entspreche. Weiter können sich die Kunden nach einem Kauf darauf verlassen, dass Ryf und seine Mitarbeiter dafür sorgen, dass die Apparate dank Support und Wartung möglichst lückenlos im Schuss bleiben.Nicht nur «ab der Stange»Ein kompetentes Beratungsgespräch ist für Ryf das A und O, um ein Geschäft abschliessen zu können, bei dem es am Schluss auf beiden Seiten nur zufriedene Gesichter gibt. Und diese finden bei der Ryf AG im Ausstellungsraum an der Bettlachstrasse 2 in Grenchen statt. Dort steht die grösste Auswahl der Schweiz an Mikroskopen, optischen Messgeräten, Vision-Systemen, Messmaschinen und Elektronenras-termikroskopen führender Marken. Und diese können dort erprobt werden. Wenn der Kunde etwas «ab der Stange» findet, ist das für Ryf gut. Eine Kompetenz des Unternehmens ist es aber, dass man die Geräte nach Wünschen des Kunden umbaut, erweitert oder ergänzt. Wenn sich die gewünschten oder benötigten Teile auf dem Markt nicht finden lassen, werden diese betriebsintern entwickelt und hergestellt. Entwicklung beim LichtLange Zeit galt das Licht als Sorgenkind der Mikroskopie. Legte man ein Metallobjekt unter das Mikroskop, glänzte dies unter herkömmlichen Mikroskopbeleuchtungen so stark, dass man fast nichts erkennen konnte. Seniorchef Hans Ryf schaffte diese Unzulänglich-keit mit einer eigenen Lampenkreation aus der Welt. Weitere Eigenentwicklungen wie regelbare HF-Fluoreszenzlampen oder individuell konfektionierte Fiberoptik- und LED-Beleuchtungen folgten. In der Beleuchtung gewinnt für Daniel Ryf ein weiterer Punkt zusehends an Aktualität: der Stromverbrauch. Ryf: «Stehen in einem Atelier oder Labor Dutzende oder gar Hunderte von Mikroskopen, ist es von Bedeutung, ob die Lampen 20 oder 150 Watt Strom benötigen.» Für eine gute Beratung gibt es noch weitere Gründe. Ryf weiss von Beispielen, bei denen Tausende von Franken in den Sand gesetzt wurden, indem man ungeeignete oder zu teure Geräte anschaffte. Hightech hat seinen PreisEin Gang durch die Ausstellung zeigt, dass die meisten der ausgestellten Mikroskope wenig mit den Geräten zu tun haben, mit denen man als Kind in der Schule eine Nussschale oder einen Regenwurm einer näheren Betrachtung unterzog. Oft sind die Hightech-Geräte heute Teile von ganzen Netzwerken, welche mit Rechnern, Bildschirmen, Druckern und Kameras verbunden sind. Systeme, welche auf 100000 oder mehr Franken zu stehen kommen können.Breiter KundenkreisEine wichtige Sparte sind für Ryf die Industrie-Mikroskope. Messen, prüfen und kontrollieren stehen bei diesen im Fokus der Kundenbedürfnisse. Mit dem Verkauf und Service solcher Systeme für die Uhrenindustrie und die Medizinaltechnik fing die Geschichte der Ryf AG vor über 40 Jahren an. Weitere Kunden von Ryf sind Laboratorien, Forschungsunternehmen, Institute und Schulen. Die Liste der Kunden ist lang, zählt über 3000 Namen und klingt wie das «who is who» des Werk-, Forschungs- und Kulturplatzes Schweiz – veröffentlichen will Daniel Ryf diese Namen aber nicht. Über den Preis kann er keine Kunden gewinnen. Ryf: «Unser Trumpf in dieser Sache ist ein ‹Top-après-vente-Service›.» Bei Störungen ist die Reaktionszeit gering. Bei Bedarf schwärmen innert nützlicher Frist drei, vier gut qualifizierte Monteure aus. Auch regelmässige Wartungen sind ein Muss, um intensiv genutzte Geräte «à-jour» zu halten.Für die Betreuung der Kundschaft in der Romandie wurde 2006 in Commugny eine Niederlassung gegründet. Einher ging dies mit der Übernahme der Vertretung für die Westschweiz von Vision Engineering für Lynx-, Kestrel- und Hawkprodukte.Schon 2005 erlangte Ryf das weltweite Alleinvertriebsrecht für Sortier- und Messmaschinen MS600 der Firma Hugi AG Grenchen. Seit zwei Jahren hat Ryf auch das alleinige Vertriebsrecht der Nikon Industrial Instruments Produkte. Hanspeter Flückiger •www.ryfag.ch>

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