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Die Hälfte aller Teams zittert

In der Gruppe 2 der regionalen 2. Liga kommt es zu einem dramatischen Kampf um den Klassenerhalt. Der zweite Absteiger wird erst nach der letzten Runde feststehen.

Von David Schweizer Eigentlich half das 1:1 zwischen Zürich-Affoltern und Urdorf keinem der beiden abstiegsgefährdeten Zweitligisten entscheidend weiter. Die Limmattaler konnten sich zumindest am späten Ausgleich von Andrus Pimienta freuen (86.). Die Gastgeber mussten sich dagegen über die vergebenen Kontergelegenheiten beim Stand von 1:0 ärgern. «Da haben wir uns naiv angestellt», sagte Trainer Thomas Maag. Für ihn ist aber auch klar: «Das Resultat geht aufgrund der Chancenverhältnisse in Ordnung.» Gute Resultate gegen Topteams Im Gegensatz zu den anderen involvierten Teams hat sich Zürich-Affoltern in den letzten Wochen kontinuierlich in die schwierige Situation manövriert. Nach der Vorrunde lag der Quartierverein noch auf Platz 5. Dieses positive Bild wurde in der Rückrunde gegen die Spitzenteams United Zürich (1:0), Dietikon (1:1) und Blue Stars (1:0) bestätigt. Doch Zürich-Affoltern – in der letzten Saison noch in der interregionalen 2. Liga – enttäuschte auch oft. «Wir schiessen zu wenig Tore», sagt Maag. Nur einmal – beim 2:3 in Horgen – gelang in diesem Frühling mehr als ein Tor. Neun Punkte haben die Affoltemer in der Rückrunde geholt. Damit haben sie, gemeinsam mit dem vorzeitig als Absteiger feststehenden Wallisellen, die schlechteste Ausbeute. Dennoch ist Trainer Maag zuversichtlich: «Ich habe keine Bedenken. Alle Spieler sind sich mittlerweile der Situation bewusst. Und wir können es aus eigener Kraft schaffen.» Dazu müssen die seit dem 8. Mai sieglosen Stadtzürcher aber zumindest eine der beiden letzten Partien gegen Affoltern am Albis und Schwamendingen gewinnen. «Eine Finalissima gegen Schwamendingen brauche ich nicht», sagt Maag. Die Spieler des Quartiernachbarn dürften sich dann womöglich an die Situation vor zwei Jahren erinnern. Damals stiessen die Affoltemer Schwamendingen mit einem 3:1-Sieg in die 3. Liga. Bülach und Herrliberg tauchen Immerhin steht nach dem Klassenerhalt von Freienbach fest (siehe Box), dass kein Team des Fussballverbands der Region Zürich (FVRZ) aus der interregionalen 2. Liga absteigt. Damit müssen eine Spielklasse tiefer nur je zwei statt drei Teams in die 3. Liga tauchen. Der schlechtere Drittletzte der beiden Gruppen bleibt verschont. Doch während in der Gruppe 1 mit Herrliberg und Bülach die Absteiger bereits zwei Runden vor dem Saisonende feststehen, ist die Situation in der Gruppe 2 an Dramatik nicht zu überbieten. Neben Zürich-Affoltern können nämlich sechs weiteren Teams absteigen. Aus Stadtzürcher Sicht ist zwar der Tabellensiebte Wollishofen mit sechs Punkten Vorsprung auf den Vorletzten Urdorf und dem schlechtesten Strafpunktewert zwar rechnerisch noch nicht ganz gesichert. In der Realität hat das Team von Spielertrainer Vural Oenen mit dem 2:1 in Wallisellen das Ziel aber aufgrund der etlichen Direktbegegnungen erreicht. Gute Karten hat zudem Schwamendingen, das in den acht Partien mit dem neuen Trainer Milto Skartsolias fünf Siege einfahren konnte.Entschieden ist dafür die Aufstiegsfrage in der Gruppe 2. Dietikon schaffte mit dem 3:0 über Siebnen den erstmaligen Sprung in die interregionale 2. Liga. In der Gruppe 1 patzte Phönix Seen in Gossau (0:1). Verfolger Dübendorf konnte mit dem 4:0 über Uster aufrücken, hat aber wesentlich mehr Strafpunkte auf dem Konto und muss auf weitere Punktverluste der Winterthurer hoffen. Unruhe im Strafraum: Zürich-Affoltern mit Torhüter Diego Christ musste sich gegen Urdorf mit einem 1:1 begnügen. Foto: Doris Fanconi

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