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Die Kirche rüstet sich

Wenn sich die Schweinegrippe zur Pandemie ausweitet, wirkt sich das in den Kirchen aus – auf die Beerdigungen etwa.

Sollte die Schweinegrippe pandemische Ausmasse annehmen, könnte sich der Kantonsarzt gezwungen sehen, ein Versammlungsverbot auszusprechen. Das hätte Folgen für die Kirchen: Gottesdienste und andere kirchliche Veranstaltungen könnten nicht mehr stattfinden. Aber was ist mit Beerdigungen? Solche sollten nach Möglichkeit «mit Kurzandachten im kleinen Familienkreis» durchgeführt werden, empfehlen die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn den Kirchgemeinden. Der AbendmahlskelchGestern hat die Gesamtkirche im Internet einen Massnahmenplan aufgeschaltet. Darin empfiehlt sie den Kirchgemeinden etwa, mit den Nachbargemeinden und dem Regionalpfarramt vorsorglich eine Stellvertretung für ihrer Pfarrschaft zu regeln. Gemäss Kirchenschreiber Anton Genna sollte das die Kirchgemeinden vor keine grossen Probleme stellen. Schon heute hätten sie für Notfälle ehemalige und pensionierte Pfarrer sowie Predigthelfer «in der Hinterhand». Weiter legt die Kirchenleitung den Kirchgemeinden ans Herz, für das Abendmahl auf den Gemeinschaftskelch zu verzichten und dieses stattdessen in Einzelbechern zu reichen. «Es soll nur hygienisch einwandfrei geschnittenes Brot verwendet werden», lautet eine zusätzliche Empfehlung.Die LagerDer Massnahmenplan, der von Synodalratspräsident Andreas Zeller am Montag dringlich in Kraft gesetzt wurde, richtet sich nach den staatlichen Vorgaben. Für die kirchliche Unterweisung gälten deshalb die gleichen Regeln wie für den Schulunterricht. Sofern für die Schulen kein generelles Lagerverbot erlassen werde, solle vorläufig auch auf Lager im Rahmen der kirchlichen Unterweisung nicht verzichtet werden. sgswww.refbejuso.ch>

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