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Die Schule ist bereit, 5 Millionen für die neue Turnhalle zu zahlen

Schule und Vereine haben hohe Anforderungen an die neue Mehrzweckhalle in Boppelsen. Diese zu erfüllen, kostet über 5 Millionen Franken.

Von Anna Bérard Boppelsen – Seit der Gemeindeversammlung vom Freitagabend wissen die Boppelser genauer, wie ihre neue Turn- und Mehrzweckhalle aussehen wird. Primarschulpflegepräsident Patrik Bailer informierte über die Pläne. Vorgesehen ist eine Dreifachturnhalle mit den Massen 16 × 28 Meter. Die Halle soll unterteilbar sein und zusätzlichen Raum für die Schule bieten. Sie soll aber auch öffentlich genutzt werden. Anlässe für 200 bis 300 Personen mit Catering sollten darin möglich sein, deshalb muss der Bau über ein Foyer, eine Garderobe und eine Küche verfügen. Auch eine mobile Bühne wird gewünscht. Viele Gruppierungen hätten zudem gerne, dass auf dem Dach der Halle zusätzliche modulare Mehrzweckräume entstehen. Die Vereine wünschen sich ausserdem Lagerraum. «Wir sind uns einig», sagte Bailer: «Mit der Turn- und Mehrzweckhalle soll die maximal mögliche Fläche genutzt werden, da die Halle für die nächsten Jahrzehnte genügen soll.» Unklar sei noch, wie genügend Parkplätze geschaffen werden können.Die Wunschliste der Vereine ist lang – und das kostet: 4,5 Millionen Franken wird die Primarschule übernehmen, gar 5 Millionen Franken sind es, wenn die Halle mit einer alternativen Heizform ausgestattet wird. Hinzu kämen 800 000 Franken, sollten die Hallen als Mehrzweckhallen genutzt werden. Weitere 700 000 Franken kosten die Mehrzweckräume. Hinzu kämen noch die Kosten für Lager- und weitere Mehrzweckräume. «Wie teuer das Projekt am Ende zu stehen kommt, lässt sich noch nicht beziffern», sagte der Schulpflegepräsident und betonte, «die Schulgemeinde kann den Betrag von 5 Millionen tragen, ohne die Steuern erhöhen zu müssen.» Keine höheren Steuern Für die neue Halle bestand bereits ein provisorisches Raumprogramm, das an einem runden Tisch im Juni 2010 angepasst wurde. Die erweiterte Variante sei für die Gemeinde aus heutiger Sicht tragbar, versprach Bailer. «Auch die Politische Gemeinde kann ihren Anteil beisteuern, ohne deswegen die Steuern erhöhen zu müssen.» Als nächster Schritt wird nun ein Studienauftrag ausgeschrieben. «Drei Architekturbüros dürfen ihre Vorschläge präsentieren. Dann wählen wir ein Projekt aus.»

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