Zum Hauptinhalt springen

Diese drei stehen zur Auswahl

Ernst Stocker (54, Wädenswil)

Der 54-jährige Meisterlandwirt ist seit 22 Jahren im Kantonsrat, 2003/04 war er Kantonsratspräsident. Seine Nachfolgerin auf dem «Bock», SP-Frau Emy Lalli, beschreibt ihn so: «Besonnen, grundanständig, nichts bringt ihn aus der Ruhe, er denkt, bevor er redet, und wenn er redet, geht er nie unter die Gürtellinie.» Politisch ist Stocker ein linientreuer SVPler, aber gemässigt. Stocker ist seit 1998 auch Stadtrat von Wädenswil und seit 2006 Stadtpräsident.

Martin Arnold (46, Oberrieden)

Der gelernte Molkerist ist heute Politprofi: Gemeindepräsident in Oberrieden seit 2006, Kantonsrat seit 2003 und Geschäftsleiter des Kantonalen Gewerbeverbands seit 2002. Als 28-Jähriger übernahm er in Oberrieden von seinen Eltern den Chäsladen Arnold, den er bis 2004 führte. Als Gewerbeverbandsleiter geniesst er Sympathien bis weit in die FDP und CVP hinein, in der SVP wirft man ihm gleichzeitig vor, es auch den Freisinnigen recht machen zu wollen. Im Kantonsrat leitet Arnold die Finanzkommission. Jürg Stahl (41, Brütten) Der gelernte Winterthurer Drogist ist als Nationalrat der national bekannteste der drei Kandidaten. Für Schlagzeilen gesorgt hatte er, als er bei den Winterthurer Stadtratswahlen von Pearl Pedergnana in der Nachzählung um eine einzige Stimme geschlagen wurde. Auch im folgenden Jahr schaffte er es nicht in den Stadtrat. Stahl war sieben Jahre Mitglied im Winterthurer Parlament, 2000/01 sogar als Präsident. Heute arbeitet er als Direktionsmitglied bei der Krankenkasse Groupe Mutuel. (rba)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch