Zum Hauptinhalt springen

Dietikon will mehr Geld vom Kanton

Dietikon &endash Das erste Budget, welches Dietikon mit dem neuen Finanzausgleich präsentiert, bereitet der Gemeinde und dem Kanton Kopfzerbrechen. Die Limmattaler Gemeinde schafft es nämlich nicht, ein ausgeglichenes Budget zu präsentieren. Finanzvorstand Rolf Schaeren (CVP) sagte gestern vor den Medien: «Wir müssen das mit dem Kanton ausdiskutieren. Wir sollten mehr Geld aus dem Übergangsausgleich bekommen müssen.» Dieser Ausgleich sieht der Kanton für die nächsten sechs Jahre für jene Gemeinden vor, die mit dem neuen System kein ausgeglichenes Budget vorlegen können. Dietikon hat einen Beitrag aus dem Übergangsausgleich von 8,4 Millionen Franken zugesichert bekommen, weist aber auch nach einer zweiten Lesung des Voranschlags ein Defizit von 2,2 Millionen aus. Laut Schaeren würden weitere Streichungen nun ans Lebendige gehen. «Wir können unsere Stadt nicht verlottern lassen.» Zwar fällt der neue Ressourcenausgleich höher aus als der bisherige Steuerkraftausgleich, doch die Kosten vorab für die Lehrerlöhne, welche die Gemeinden neu übernehmen müssen, übersteigen dieses Plus. Auch die neue Spitalfinanzierung führt nicht zu einer Entlastung. Die Beiträge für Spitex und Pflegekosten, die nun den Gemeinden angelastet werden, heben die Einsparung auf. Laut Schaeren ist die Bezirkshauptstadt in einem «dummen Rank». Das Wachstum der Region erfordere Investitionen in Infrastruktur und Verwaltung, die sich noch nicht durch grössere Steuereinnahmen ausgleichen. Der Steuerfuss bleibt bei 122 Prozent. (net)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch