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Ein Ja fürs Velohaus beim Bahnhof

1,64 Millionen Franken soll die Stadt ans Velohaus beim Bahnhof bezahlen. Am Montag wird der Gemeinderat über den Kredit entscheiden.

Wädenswil. - Das Wädenswiler Parlament wird sich am kommenden Montag unter anderem mit dem Aus- und Umbau des Bahnhofs Wädenswil befassen. Kernstück des Projekts ist ein integriertes Velohaus (der TA berichtete).

Das ganze Projekt wird 8,5 Millionen Franken kosten. Der Anteil der Stadt Wädenswil liegt bei 2,375 Millionen Franken. Vom Stimmbürger bereits bewilligt sind 735 000 Franken. Der Gemeinderat wird also über die verbleibenden 1,64 Millionen Franken entscheiden.

Die Sachkommission des Gemeinderats, die das Geschäft vorberaten hat, empfiehlt in ihrem Bericht zur Weisung einstimmig Zustimmung. Die Sachkommission diskutierte unter anderem über die Bewirtschaftung des geplanten Velohauses. Sie hält ein System mit Badges im Erdgeschoss für prüfenswert. Die Kommission will ebenfalls klären, ob das Dach des Bahnhofsgebäudes um zwei bis drei Meter verlängert werden könnte. Busbenützern würde das einen besseren Witterungsschutz bieten.

Einen Schwerpunkt legt die Sachkommission auf die Sicherheit. So legt sie Wert auf eine optimale Beleuchtung im Velohaus. Eine Videoüberwachung könnte man «allenfalls in Erwägung ziehen».

Wegen der Lage des Bahnhofsgeländes sei es nicht möglich, die Perrons zu den Gleisen 2 und 3 sowie die Unterführung Richtung Richterswil zu verbreitern. Deshalb lasse sich «aus der stolzen Investitionssumme nicht das Maximum, sondern lediglich das Optimum herausholen», schliesst die Kommission ihren Bericht. (pag)

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