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Ein WM-Debüt ohne Druck

Rad – An den Quer-Weltmeisterschaften vom Wochenende in St. Wendel (De) rechnen die Schweizer mit Klassierungen in den Top Ten. Das grösste Potenzial ortet Coach Harald Grab in der Juniorenkategorie bei Europameister Lars Forster. Nach einem Weltcupsieg ist dem Spezialisten aus Jona ein Medaillengewinn durchaus zuzutrauen. In der gleichen Kategorie wird auf das Abschneiden eines anderen Schweizers gespannt geschaut. Andri Frischknecht vom VC Volketswil gibt unter den jüngsten Radquerspezialisten sein WM-Debüt. Der Sohn von Thomas Frischknecht (Juniorenweltmeister 1988, Amateurweltmeister 1997 und Elite-Weltmeister 1997) verneint allerdings, die Bürde des berühmten Nachnamens zu spüren. «Ich habe nichts zu verlieren und stehe daher auch nicht unter Druck», sagt der 17-Jährige aus Feldbach. Eine Rangierung unter den Top 20 wäre für ihn bereits ein grosser Erfolg. Das sieht auch Vater Thomas so. «Eine zu grosse Erwartungshaltung ist nicht angebracht, auch wenn er Frischknecht heisst.» Schliesslich gehöre sein Sohn dem jüngeren von zwei Jahrgängen an. «Er soll in erster Linie Erfahrungen sammeln.» Frischknecht Senior erinnert an seinen eigenen WM-Einstand. «Da fuhr ich auf Rang 17.» Ein Jahr später holte er sich bereits seinen ersten WM-Titel.(jpc)

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