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Eine gemeinsame Feuerwehr

Aus vier mach eins: Bereits auf 2010 hin wollen Arni, Biglen, Landiswil und Walkringen die gemeinsame Feuerwehr Gumm bilden.

Die Feuerwehren Arni, Biglen, Landiswil und Walkringen arbeiten bereits heute eng zusammen. Nun sollen die vier noch eigenständigen Körperschaften zu einem einzigen Korps fusioniert werden: Eine von den vier Gemeinden gebildete Arbeitsgruppe befasst sich, unterstützt von Feuerwehrinspektor und Regierungsstatthalter, mit «der Neugestaltung der Feuerwehr in der Region Gumm». So steht es im Mitteilungsblatt der Gemeinde Walkringen. «Zunehmend ein Problem» Ziel ist es, den Zusammenschluss bereits auf Neujahr hin über die Bühne zu bringen. Voraussetzung dafür ist allerdings das Ja aller vier Gemeindeversammlungen in diesem Herbst. Gemeinderäte, Feuerwehrausschüsse sowie die zuständigen Kommissionen haben dem Vorhaben als vorberatende Behörden bereits zugestimmt. Das wundert auch nicht weiter angesichts der Vorteile, die das Walkringer Mitteilungsblatt auflistet. Material und Ausrüstung könnten in einer grösseren Einheit günstiger eingekauft, die Ausbildung vereinheitlich und der allgemeine Aufwand reduziert werden, heisst es dort. Wenn Leute aus einem weiteren Umkreis zur Verfügung stünden, sei zudem eine bessere Einsatzbereitschaft gewährleistet. Denn angesichts der Tatsache, dass viele Leute auswärts arbeiteten, sei «die personelle Situation über den Tag () zunehmend ein Problem». Nur eine Regionalisierung biete die Gewähr, dass bei einem Brand auch in Zukunft innert fünf Minuten genügend Mann auf Platz erscheinen könnten. Auch nach der Fusion sollen «in allen Gemeinden mindestens zwei Einsatzelemente zum Einsatz bereitstehen», so das Blatt weiter. Ein Ortskommandant amtet als Ansprechpartner für die Bevölkerung und vertritt zugleich die Interessen der jeweiligen Gemeinde im Feuerwehrkommando. Weniger Kosten als Ziel Kosten soll die fusionierte Feuerwehr Gumm die vier Beteiligten nicht mehr «als der Durchschnitt der letzten fünf Jahre». Das Ziel ist im Gegenteil sogar «eine Reduktion der Kosten». Entsprechend wird das Vorhaben von der kantonalen Gebäudeversicherung auch mit Förderbeiträgen unterstützt. skk >

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