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Eine Polizei für vier Gemeinden?

Die Behörden von Rümlang, Oberglatt, Niederhasli und Niederglatt prüfen eine Zusammenarbeit. Eine externe Studie soll die Möglichkeiten aufzeigen.

Von Sandra Zrinski Unterland – Sowohl Rümlang als auch Oberglatt haben bereits eine eigene Gemeindepolizei. In Niederglatt befindet sich mitten im Dorfzentrum ein Posten der Kantonspolizei. Und in Niederhasli verlangen gewisse Bevölkerungskreise bereits seit Monaten die Einführung einer eigenen Polizei. Die Gemeinderäte dieser vier Gemeinden prüfen nun eine allfällige Zusammenarbeit. Sie wollen von einem externen Experten ein Konzept ausarbeiten lassen, wie Werner Stähli, Gemeindepräsident von Oberglatt, auf Anfrage erklärt. Drei Gemeinderäte haben diesen Auftrag bereits abgesegnet. In Niederhasli befindet die Behörde Anfang Oktober darüber. Nicht die erste Kooperation Wie Werner Stähli erklärt, habe sich die vorliegende Zusammensetzung der Gemeinden fast aufgedrängt. Sie arbeiten in anderen Bereichen bereits zusammen, so auch im Zivilschutz. Stähli hofft, dass durch eine Kooperation die Präsenz der Polizei verstärkt werden kann. «Zudem stellen wir fest, dass sich gewisse Probleme zum Teil von einer Gemeinde in die andere verlagern», so der Gemeindepräsident. Innerhalb eines Polizeiverbunds seien diese wahrscheinlich einfacher zu lösen. Der finanzielle Umfang des Projekts ist noch nicht festgelegt worden. «Man geht davon aus, dass ein einzelner Polizist samt Ausrüstung rund 160 000 Franken im Jahr kostet», sagt Stähli. Wie viele Polizisten in einem zukünftigen Verbund arbeiten würden und was sinnvoll und machbar ist, soll das in Auftrag gegebene Konzept aufzeigen. Liegt dieses vor, werden die einzelnen Gemeinderäte nochmals einzeln darüber entscheiden müssen. Je nach Höhe der Kosten wird auch das Volk ein Wort mitzureden haben.

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