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Einspeisevergütung Otto Ineichen fordert Kehrtwende beim Solarstrom, TA vom 5. 1.

Einspeisevergütung Otto Ineichen fordert Kehrtwende beim Solarstrom, TA vom 5. 1. Unsinniger Systemwechsel. Mit der Begründung, die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) sei kompliziert und ineffizient, möchte Otto Ineichen die Installation von Solarstromanlagen in Zukunft subventionieren. Das Problem ist jedoch nicht die KEV, sondern die Limitierung des Solarstroms und die behindernden Förderkriterien. Statt die Mängel zu beheben, wird das Kind mit dem Bade ausgeschüttet und ein Systemwechsel vorgeschlagen. Die meisten dieser Subventionsprogramme sind Steuergeschenke an Reiche und benachteiligen den Normalverdiener. Zudem ist der Bewilligungsaufwand für Subventionen unverhältnismässig gross, weil die Qualität jeder Anlage überprüft werden muss. Eine uneingeschränkte KEV löst diese Mängel kostenwirksamer und administrativ einfacher. Es werden nicht Investitionen subventioniert, sondern nur die gelieferte Energie kostendeckend vergütet. Dies erfolgt einfach über die Stromrechnung. Der Staat muss deshalb nicht «die Effizienz» der Anlagen überprüfen, denn das ist im Interesse des Besitzers, da die KEV ja nur die gelieferte Energie bezahlt. Auch «grosse» Anlagen zu bevorzugen, ist unsinnig, denn diese benötigen eine komplexere Anpassung ans Netz mit langen Planungszeiten. Kleine Anlagen bringen höhere Netzstabilität und eine grosse Vielfalt von Arbeitsplätzen. Mit der Eigeninitiative von Bevölkerung und Gewerbe wird schnell neue erneuerbare Energie erzeugt, ohne Geld vom Staat. Die Mehrkosten werden auf nicht erneuerbare Energie abgewälzt, die heute mit billigem Wasserstrom quersubventioniert wird. Hans-Rudolf Zulliger, Uetikon

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