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Elf Videos und ein Verbot

Saison-Okrakel: März Playoff-Zeit, Video-Zeit. Beim Einzelrichter gehen nach dem ersten Spieltag elf DVDs ein. Zehn davon erweisen sich aber als Bewerbungsvideos für «Stibä & Schuu». Die Klotener TV-Ikonen Kellenberger/Schulthess hatten in ihrer wöchentlichen Soap perfiderweise die falsche Adresse eingeblendet. Nicht täuschen liess sich ausgerechnet Playoff-Gegner Lugano. Dessen Video mit dem Titel «Charakter statt Tore» ist ein Plädoyer für neue Wege, den Meister zu bestimmen, bleibt aber wirkungslos. Beim Saisondebüt von Coach Ben Clymer verlieren die Tessiner auch ihr zweites Heimspiel und scheiden aus. Klotens Halbfinal-Out gegen den ZSC kündigt sich jedoch schon an: Räikkönen und Sulander werden zusammen im Zürcher Kaufleuten gesichtet. Vorzeitig endet die Saison auch in Davos, wo nach dem Exodus von Reto von Arx und Co. zwar das Verhältnis zwischen grünen und roten Spielern stimmt, das ehrenhafte Viertelfinal-Aus aber trotzdem kommt. Nach dem 1:3 gegen Zug erhält Coach Krueger 742 SMS, die ihm bestätigen, dass mehr einfach nicht erwartet werden konnte. Weil Dubé, Plüss und Bührer nach dem Verzehr von McSorley-Burgern wegen Magenverstimmung ausfallen, steht früh fest, dass es einen neuen Meister gibt. Dagegen wiederholt sich die Geschichte in Langnau: Nachdem die Tigers Trainer John Fust vorzeitig nach Biel ziehen lassen, wo er als Sportchef ab 2011/12 ohnehin unterschrieben hat, treffen sich die beiden Klubs im Playout. Das Fatale: Es ist Fust zwei Wochen lang untersagt, Tigers-Stars mit attraktiven Angeboten ins Seeland zu locken. (phm.)

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