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Erlenbach rührt den Steuerfuss nicht an

Erlenbach – Finanziell hat die Gemeinde Erlenbach schon bessere Zeiten erlebt: Weil die Steuern nicht mehr sprudeln wie noch vor kurzem und trotzdem grosse Bauvorhaben bezahlt werden müssen, rechnet der Gemeinderat im Budget fürs Jahr 2011 erneut mit einem Defizit. 4,5 Millionen Franken werden unter dem Strich fehlen, falls die Prognose eintrifft. Trotzdem wird nicht am Steuerfuss geschraubt. Dieser könne über die nächsten fünf Jahre hinweg bei 82 Prozent belassen werden, gibt sich der Gemeinderat optimistisch. Die beiden grössten Bauprojekte, welche die Gemeindekasse künftig belasten werden, sind das 33 Millionen Franken teure neue Alterszentrum und die fast 16 Millionen kostende Wohnüberbauung Sandfelsen (siehe Artikel unten). Die Steuererträge genügen im kommenden Jahr nicht, um die durch solche Vorhaben anfallenden jährlichen Kosten zu decken. Der Selbstfinanzierungsgrad beträgt daher statt der eigentlich angestrebten 80 Prozent gerade mal 17,2 Prozent. Deshalb muss die Gemeinde ihr finanzielles Polster aus vergangenen Jahren anknabbern. Trotz des «hohen Finanzierungsfehlbetrags» bleibe Erlenbach aber auch 2011 schuldenfrei, verspricht der Gemeinderat. Das Eigenkapital werde noch immer rund 65 Millionen Franken betragen. Die Gemeindeversammlung befindet am 29. November über das Budget. (hub)

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