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Erweiterung des Dübendorfer Alterszentrums stark verzögert

Weil sich die Beteiligten bezüglich Betriebskonzept uneins waren, verzögert sich der Ausbau des Alterszentrums. Wann die Vorlage an die Urne kommt, ist offen.

Von Jennifer Steiner Dübendorf – Bereits vor einem Jahr hätten die Dübendorfer Stimmberechtigten über den Kredit für den Erweiterungsbau des Alters- und Spitexzentrums (ASZD) abstimmen sollen. Daraus wurde nichts: Das Geschäft verzögerte sich, das Projekt kam bis heute nicht an die Urne. Aus diesem Grund reichte SP-Gemeinderätin Andrea Kennel im vergangenen April eine Interpellation ein. Sie wollte vom Stadtrat Auskunft darüber, wie es um das Millionenprojekt steht. Stadtrat trat auf die Bremse Die Antwort des Stadtrats liegt nun vor. Einen genauen Zeitpunkt für die Abstimmung legt er darin – im Gegensatz zu früher – nicht mehr fest. Die Stadtregierung begründet diese Zurückhaltung damit, dass es wichtig sei, «ein Projekt von dieser finanziellen Grössenordnung und Wichtigkeit seriös aufzubereiten». Der Stadtrat erläutert in seiner Interpellationsantwort jedoch das, was seit dem Sommer 2008, als die Bevölkerung dem Planungskredit zugestimmt hatte, in der Sache passiert ist. In den Ausführungen zeigt sich, dass Uneinigkeiten über das Betriebskonzept Hauptgrund für die Verzögerungen waren. Der Stadtrat sah die politischen Vorgaben in dem vom Alters- und Spitexzentrum und der Sozialbehörde erarbeiteten Konzept nicht als erfüllt an. Die Sozialbehörde war jedoch der Ansicht, dass sie allein für das Betriebskonzept zuständig sei und schrieb deshalb den Bezirksrat an. Nachbesserungen sind nötig In diesem Sommer überarbeitete die Baukommission schliesslich das Raumprogramm. Sie unterbreitete es darauf der Projektaufsicht, wie der Stadtrat in seiner Antwort festhält. Allerdings musste die Baukommission das Programm, das dem Architekten später als Grundlage für den Erweiterungsbau dient, zur Nachbesserung noch einmal zurücknehmen.

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