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Es blieb bei der Protestandrohung

Fussball &endash Das 3:3 im Kellerduell der Gruppe 2 in der regionalen 2. Liga vom Samstag zwischen Urdorf und Zürich-Affoltern hatte die Gemüter erhitzt: Beide Teams deponierten einen Protest. In der 85. Minute wehrten sich die Gastgeber gegen einen aberkannten Penaltytreffer, der statt zur Wiederholung zu einem Freistoss für den Gegner führte. Die Affoltemer hielten sich am Schiedsrichterentscheid in der 99. Minute auf: am Foul-Elfmeter und Platzverweis gegen ihren Torhüter, der im späten Ausgleich für Urdorf endete. Zum angekündigten bürokratischen Nachspiel ist es nun aber nicht gekommen. Willy Scramoncini, Leiter der Abteilung Spielbetrieb im Fussballverband Region Zürich, bestätigt, dass beide Vereine die dreitägige Frist bis am Dienstagabend verstreichen liessen. «Angeblich wurden intern die Meinungen nochmals überdacht. Denn uns erreichte keine Bestätigung, dass die Klubs am Protest festhalten würden. Auch die fällige Kaution von 150 Franken ist nicht hinterlegt worden.» Damit ist die Wertung des Resultats offiziell. Aus Scramoncinis Sicht wäre es interessant gewesen, die Ereignisse nach dem ersten verhängten Elfmeter aufzurollen. «Denn dabei gab es Diskussionspunkte», sagt er. Eine detaillierte Abklärung folgt dennoch &endash einfach im internen Kreis. (bud)

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