Zum Hauptinhalt springen

Fernbeziehung ohne Witz

«Going the Distance» ist eine ziemlich verknorzte romantische Komödie mit Drew Barrymore und Justin Long.

Bald trennen Garrett und Erin endlose Meilen.Bild: PD Bloss ein Sommerflirt, vereinbaren Garrett und Erin, soll aus ihrer Begegnung werden. Denn schliesslich lebt er in New York, sie in San Francisco, und dazwischen liegen, weiss man, endlose Meilen und vier Zeitzonen. Nun aber lassen sich Gefühle kaum von der Vernunft leiten. Ergo schlittern die Protagonisten von «Going the Distance» nach sechs gemeinsamen Wochen unvermittelt in eine Fernbeziehung, die ihnen horrende Kosten beschert und gehörig Geduld abverlangt. Ein durchaus aktuelles Thema greift Nanette Burstein in «Going the Distance» auf – setzt ihren ersten Spielfilm aber zünftig in den Sand. Das liegt zum einen an Drew Barrymore und Justin Long, die, obwohl schauspielerisch qualifiziert, als Liebespaar nicht warm werden. Es gründet zum andern darin, dass die Story sprunghaft, die Gags herb, die Witze nicht lustig sind; anders gesagt: Die Dokufilmerin Nanette Burstein hat kein Gespür fürs Komische und kein Händchen für Komödien. Autsch!GEN

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch