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Feuerwehr Kilchberg-Rüschlikon löscht Christbaumbrand

Am Sonntag brannte ein Weihnachtsbaum in einem Mehrfamilienhaus in Kilchberg nieder. Es war bereits der dritte Christbaumbrand in diesem Jahr.

Von Pascal Münger Kilchberg – Kurz nach 21 Uhr brannte am Sonntag in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Kreuzstrasse in Kilchberg ein Christbaum vollständig nieder, nachdem die Kerzen des Baums nochmals angezündet worden waren. Wie die Kantonspolizei Zürich gestern mitteilte, entstand dabei ein Sachschaden von rund 50 000 Franken. Die 81-jährige Mieterin der Wohnung wurde mit der Ambulanz zur Kontrolle ins Spital gebracht. Auch alle anderen Bewohner des Mehrfamilienhauses mussten ihre Wohnungen kurzzeitig verlassen. «Die Feuerwehr hatte den Deckenbrand schnell gelöscht. Die restlichen Wohnungen konnten in derselben Nacht wieder bewohnt werden», sagt Mathieu Jariod, Oberleutnant der Feuerwehr Kilchberg-Rüschlikon. Ungewöhnliche Brandserie Dies ist schon der dritte Christbaumbrand innert 14 Tagen, zu dem die Feuerwehr Kilchberg-Rüschlikon ausrücken musste. Angefangen hat die Serie am 26. Dezember. Damals wurden die Brandschützer an die Seehaldenstrasse gerufen. Die Bewohnerin der Wohnung konnte den entfachten Christbaum selber löschen. Der zweite Brand ereignete sich am Neujahrstag an der Paradiesstrasse. Als die Feuerwehr eintraf, waren bereits alle Bewohner aus dem Mehrfamilienhaus ins Freie geflüchtet. Weil der Wohnungsbewohner richtig reagierte, wurden keine weiteren Wohnungen in Mitleidenschaft gezogen. «So blieben das Treppenhaus und die weiteren Wohnungen des Hauses ab Einsatzende bewohnbar», sagt Jariod. Dass die Feuerwehr Kilchberg-Rüschlikon in so kurzer Zeit gleich zu drei Christbaumbränden ausrücken musste, ist eher aussergewöhnlich. Im Schnitt muss die Feuerwehr nur einen Christbaumbrand pro Jahr löschen. Der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich rät dringend davon ab, die Kerzen der inzwischen stark ausgetrockneten Christbäume und Adventskränze nochmals anzuzünden: «Sie stellen eine erhöhte Gefahr für einen Brandausbruch dar.»

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