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Feuerwehr zündet Christbäume an

Der Feuerwehrverein Horgen hat demonstriert, wie schnell ein dürrer Weihnachtsbaum brennt.

Von Moritz Schenk Horgen – Lucas und sein Vater Christian Keller nehmen Anlauf, schwingen den trockenen Christbaum hin und her. «Eins, zwei, drei, los», rufen sie, dann fliegt die Nordmanntanne in die Flammen. Nach einigen Sekunden beginnt der Baum intensiv zu qualmen, schliesslich verbrennt er explosionsartig. Lucas ist begeistert. «Das ist jeweils der Abschluss von Weihnachten», sagt er. Dass Christbäume nach einigen Wochen in der Stube zu wahren Fackeln werden können, darauf wollte der Feuerwehrverein auf dem Mülltalplatz aufmerksam machen. «Was hier passiert, kann sich auch in der Stube ereignen. Die Geschwindigkeit, mit der ein Baum verbrennt, wird dramatisch unterschätzt», sagt Vizepräsident Otto Zürrer. Innert weniger als einer Minute könne die gesamte Stube in Flammen stehen. Wenn das Wasser verdampfe und damit die Restfeuchte aus den schon dürren Zweigen entwichen sei, gebe es kein Halten mehr für das Feuer. «Die ätherischen Öle verbrennen binnen Sekunden und setzen eine enorme Hitze frei», sagt Vereinspräsident Sandro Pacelli. Rund 250 Bäume waren dem Feuerwehrverein für diesen Anlass angeliefert worden. Nicht alle wurden aber verbrannt. Einige wurden gehäckselt.

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