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FluglärmLösung wieder verschoben,TA vom 25. Januar

FluglärmLösung wieder verschoben,TA vom 25. Januar 10 Prozent Lärm für Deutschland. Berlin vertritt im Fluglärmstreit nicht die Interessen des süddeutschen Volkes, sondern diejenigen eines einzelnen deutschen Politikers. Im Gespräch mit vielen Deutschen habe ich festgestellt, dass sie bereit sind, 50 Prozent Fluglärm zu ertragen, nicht aber die vermeintlichen 80 Prozent, mit welchen ihre Politiker das Volk offenbar aufgewiegelt hatten. Ich wäre schon sehr zufrieden, wenn Deutschland bereit wäre, 10?Prozent des Fluglärms hinzunehmen, denn damit würde der vernünftige Anflug wieder gewährleistet. Auch Jacqueline Fehr irrt: Der grösste politische Fehler war nicht die Ablehnung des Staatsvertragsentwurfs, sondern das Nichtmiteinbeziehen der deutschen Seite. Dafür hat sich aber ein Sprecher an der Generalversammlung des Flughafens vor versammeltem Publikum entschuldigt. Übrigens: Deutsche Passagiere sind sehr willkommen, erfolgen doch schon über 66 Prozent aller Anflüge mit deutschen Flugzeugen. Markus Wanner, Kloten Kaum Fluglärm in Deutschland. Die deutsche Bundeskanzlerin hat als gute Freundin der Schweiz vor einiger Zeit mit dem damaligen Bundespräsidenten Pascal Couchepin vereinbart, dass Lärmmessungen durchgeführt werden sollen, und zwar nach deutschem Standard. Das Ergebnis dieser Messungen: Im südbadischen Raum gibt es keinen nennenswerten Fluglärm, will heissen keinen über 60 Dezibel; in der Schweiz hingegen müssen über 180 000 Menschen täglich bis zu 90 Dezibel Fluglärm ertragen. Zudem ist zu erwähnen, dass 90 Prozent dieses Lärms von der deutschen Airline namens Swiss verursacht wird. Ursula Hofstetter, Forch «90 Prozent des Fluglärms wird von der deutschenAirline namens Swiss verursacht.»

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