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Gefängnis bedingt für Raser von Gerlisberg

Bülach/Kloten &endash Gestern wurde vor dem Bülacher Bezirksgericht der schwere Unfall vom Gerlisberg verhandelt, der im vergangenen Oktober zwei Todesopfer gefordert hat. Der 21-jährige Angeklagte fuhr damals auf der schmalen Strasse viel zu schnell &endash etwa 100 km/h sollen es laut eigener Aussage gewesen sein. Eines der beiden Opfer wurde beim heftigen Aufprall aus dem Wagen geschleudert und erlag 20 Meter weiter, im Feld liegend, seinen schweren Verletzungen. Der Lenker des Wagens und zwei weitere Mitfahrer hatten Glück und kamen teils unverletzt davon. Der Unfall machte landesweit Schlagzeilen: Ob es sich um einen «Raserfall» handelte, stand lange Zeit nicht fest, ist aber immer wieder heftig diskutiert worden. Der Unfall rüttelte die Bevölkerung und insbesondere die Freunde der beiden Opfer auf. So wurde der Ruf nach einer Temporeduktion von 80 auf 60 Stundenkilometer laut. Massnahmen sind noch nicht getroffen worden.Der Angeklagte bekannte sich in allen Anklagepunkten für schuldig. Er wurde wegen fahrlässiger Tötung zu einer bedingten Gefängnisstrafe von acht Monaten verurteilt. Die Probezeit beträgt zwei Jahre. Das Bezirksgericht Bülach folgte damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft. (bol)

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