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Gemeinde wehrt sich für S-Bahn

Der vom Verkehrsverbund geplante Abbau des Bahnangebots in Glattfelden stösst beim Gemeinderat, bei Parteien und der Bevölkerung auf Protest.

Von Rolf Haecky Glattfelden – Während der Auflagefrist des neuen Fahrplans des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) sind auf der Gemeindekanzlei Glattfelden 16 Begehren von Einwohnern sowie weitere 3 von politischen Parteien eingegangen. Der Gemeinderat unterstützt die Eingaben vollumfänglich und beantragt dem ZVV Folgendes: «Die Zusatzzüge Glattfelden Bahnhof ab 6.37 Uhr beziehungsweise 7.37 Uhr mit mindestens drei Zügen pro Stunde sind beizubehalten, bis ein durchgängiger Halbstundentakt mit Halt an allen Bahnhöfen zwischen der Gemeinde Glattfelden und Zürich umgesetzt ist.» Mehr Bewohner nutzen Bahn Weiter verlangt der Gemeinderat, der Stundentakt nach Zweidlen sei ins reguläre Angebot zu übernehmen und das heutige Busangebot mit Anschluss an die Züge von und nach Zürich beizubehalten. Schliesslich fordern die Behörden auch, den Interregio Zürich–Schaffhausen mit Halt in Bülach beizubehalten. «Glattfelden», so argumentiert der Gemeinderat, «hat sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt. Viele Einwohner benützten die öffentlichen Verkehrsmittel.» Der ZVV habe jedoch gemäss neuem Fahrplanentwurf vor, das bestehende Angebot massiv abzubauen. Damit werde Bahnfahren wieder unattraktiv. «Der Gemeinderat kann diesen Abbau in keiner Art und Weise akzeptieren und lehnt in diesem Sinne das Projekt ab.» Nun hat die Verkehrskommission die Anträge zu prüfen.

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