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Gemütliche Grasshoppers

Die Zürcher starteten mit vier neuen Gesichtern in die Vorbereitung. Dafür verlässt Rennella den Verein.

Von Silvan Schweizer, Niederhasli Die Grasshoppers haben sich für ihren Trainingsstart einen herrlichen Sommertag ausgesucht. Knapp drei Wochen konnten die Spieler ihre Ferien geniessen. Nun stehen sie bereits wieder in der Vorbereitung für die neue Saison, die am 16. Juli beginnt. Für Abrashi, Emeghara und Pavlovic, die mit der U-21 in Dänemark um den EM-Titel spielen, ist noch nicht einmal die alte beendet. Andere wie Cabanas und Callà sind verletzt. Sie stossen später zum Team.«Keiner fehlt», bemerkt Ciriaco Sforza zufrieden. Der Trainer hat in seiner langen Karriere auch schon anderes erlebt. Erstmals kann er in dieser morgendlichen Einheit die Neulinge näher beobachten: Davide Taini, den routinierten Goalie, von Wil dazugestossen. Iacopo La Rocca, den gross gewachsenen Italiener, der aus Bellinzona gekommen ist und die Abwehr stützen soll. Davor Landeka, den bosnischen Mittelfeldspieler. Und João Paiva, der zuletzt noch für Luzern stürmte. Auf den Portugiesen dürfte im Angriff viel Verantwortung zukommen. Erst recht, da Rennella, der 2010/11 immerhin acht Tore erzielte, GC nun definitiv Richtung Serie A verlässt. Genua, das die Vertragsrechte besitzt, leiht ihn an Cesena aus. Landeka wiederum soll im Zentrum den abwanderungswilligen Salatic ersetzen. Über zehn Jahre spielte Salatic bei den Zürchern, nun sucht er eine Herausforderung im Ausland – am liebsten in den Topligen von Italien oder Deutschland. Er stehe derzeit in Verhandlungen, sagt er. Den Trainingsstart lässt er sich als Zuschauer gleichwohl nicht entgehen. Auch der neue GC-Berater und ehemalige Teamkollege von Sforza bei den Grasshoppers und im Nationalteam, Alain Sutter, ist Zaungast. «Der Mix stimmt» Sforza will es «gemütlich nehmen», erinnert seine Spieler immer wieder daran, genügend zu trinken, die Beine zu lockern, auf den Körper zu hören. In den Übungen fordert er «Bewegung und Dynamik», ein Abspielfehler «macht nichts». Und was er sieht, gefällt ihm: «Die Spieler haben ihre Freude nicht verloren.» In der ersten Vorbereitungsphase dürfen sechs Junioren der eigenen U-21 Erfahrungen sammeln, sie sind in den nächsten Tagen auch im Trainingslager im deutschen Oberstaufen dabei. «Das ist unsere Philosophie», sagt Sforza. «Der Mix stimmt.» Und falls doch Handlungsbedarf bestünde, würden das die nächsten Wochen offenbaren. Er werde aber nur Spieler verpflichten, die er bereits aus der Schweiz kenne. GC-Vorbereitung. 15.–18. Juni: Trainingslager in Oberstaufen (D). Sa, 25. Juni, 17.30 in Härkingen: GC – Aarau. Mi, 29. Juni, ab 19.00, 3-Städte-Turnier in Uster: Gegner Auswahl Zürcher Oberland und Winterthur. Sa, 2. Juli 2010, 17.00 in Sirnach: GC - St. Gallen. Sa, 9. Juli, 19.00 in Niederhasli: GC – Hertha Berlin. Viel Jogging, wenig Hektik: Trainer Ciriaco Sforza und Nachwuchschef Mathias Walter beraten sich, während die Spieler traben. Foto: Sophie Stieger

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