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Gleichstellung Die Bäuerin im Frauenstreik, TA vom 9. Juni

Gleichstellung Die Bäuerin im Frauenstreik, TA vom 9. Juni Viele Parolen für die Mottenkiste. In Sachen rechtlicher Absicherung der Bäuerinnen kann noch einiges optimiert werden. Es stehen aber Problemlösungen zur Verfügung, wenn Frau und Mann sich darum bemühen. Nicht vergessen werden darf, dass die Rechtssituation komplex ist (bäuerliches Bodenrecht etc.). Was die Lohngleichheit im Allgemeinen betrifft: Für Frauen im Topkader besteht vermutlich noch etwas Nachholbedarf. Tieflohnfragen jedoch betreffen auch Männer. Grundsätzlich glaube ich an die Selbstverantwortung; nicht alles kann delegiert werden. Ich bin dankbar, dass ich zur Frauengeneration gehöre, die mit Stimmrecht, beruflicher Förderung etc. aufwachsen durfte. Viele der heutigen Parolen gehören für mich in die Mottenkiste des Geschlechterkampfs. Nach 40 Jahren könnten wir uns gelassen daraufsetzen und vielleicht auch mal eine selbstkritische Bilanz ziehen. Warum wählen Frauen nicht mehr Frauen? Ist es die Frisur, der Ausschnitt, der Jupe? Falls die Solidarität so gross wäre, bräuchte es dann nicht ein paar offizielle Mittagstische und Krippen weniger? Wo bleibt die Solidarität, wenn es darum ginge, Rechtspluralismus zu verhindern? Haben gewisse Feministinnen Angst, politisch nicht korrekt zu sein? Gemäss Studien übernehmen Frauen den grössten Teil an Erziehungsarbeit, auch jene für Jungs. Diese könnten also von uns Frauen so einiges lernen, nicht nur kochen und waschen. Marie-Theres Weingartner Bucher,Oberembrach

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