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Grosse Ehre für das Klosterhotel

Das über die Grenzen des Seelandes hinaus bekannte Klosterhotel auf der

Das Inselparadies im Bielersee findet in diesen Tagen erneut grosse Beachtung. «Ich habe an so manchem reizenden Ort geweilt; nirgends aber fühlte ich mich so wahrhaft glücklich wie auf der St.Petersinsel mitten im Bielersee, und an keinen Aufenthalt denke ich mit solch süsser Wehmut zurück.» Dieser oft zitierte Satz von Jean-Jacques Rousseau bestätigt jeder Inselbesucher, der die Worte des grossen Philosophen kennt. Die Zeit auf der Insel ist allerdings nicht stehen geblieben, und vieles hat sich seit dem Aufenthalt von Rousseau verändert. Historisches Hotel Das ehemalige Kloster ist heute ein Hotel und Restaurant. Die Räume wurden nach den Regeln der Denkmalpflege renoviert und für den Icomos-Preis des «historischen Hotels des Jahres» 2010 nominiert. Die Gestaltung der Zimmer und Gastro-Räumlichkeiten vereint klösterliche Einfachheit mit historischer Vergangenheit. Die Landesgruppe Schweiz des Icomos hat in Zusammenarbeit mit Gastrosuisse, Hotelleriesuisse und Schweizer Tourismus zum 14.Mal das «historische Hotel des Jahres» erkoren. «Der wichtigste Grundsatz für die Vergabe lautet kurz und bündig: Ausgezeichnet werden Eigentümer von Hotels und Restaurants, die ihre Gebäude nach denkmalpflegerischen Grundsätzen erhalten und betreiben», sagte Jurypräsident und Historiker Peter Omachen in seiner Begrüssungsansprache. Diese grosse Anerkennung erhält für das Jahr 2010 das Klosterhotel und Restaurant St.Petersinsel. Die zwölfköpfige Jury, die sich aus Fachleuten in den Bereichen Denkmalpflege, Architektur, Geschichte, Gastronomie und Hotellerie zusammensetzt, wählte das Klosterhotel St.Petersinsel. «Auch wenn dieser Betrieb die Traditionen hochhält, wird hier eine zeitgemässe und qualitativ hoch stehende Gastronomie zelebriert. Es ist das Alte und Moderne, welches das Besondere dieses Gastbetriebes ausmacht», lobte Eduard Müller, Präsident von Icomos Schweiz, das Klosterhotel. «Inselgeist» hat Priorität Ziel der Icomos ist Schutz, Erhaltung und Erschliessung von Denkmälern, Ensembles und schutzwürdigen Bereichen nach einheitlichen Massstäben. Christoph Juen, CEO Hotelleriesuisse, sagte in seiner Ansprache: «Man wird nicht historisches Hotel – man ist es!» Franz von Graffenried, Burgergemeindepräsident von Bern, erlebte als Preisträger bei der feierlichen Übergabe ein gutes Gefühl. Fast schien es, als sei ihm unangenehm, dass ein direkter Vorfahre von ihm für die Verbannung von Jean-Jacques Rousseau auf die Insel mitverantwortlich war. Für die Burgergemeinde Bern, Besitzerin der Insel seit 1530, hatte bei allen Renovationen bis heute die Erhaltung des «Inselgeistes» grosse Priorität. Lotti Studer Preise: Pro Nacht 236 bis 315 Franken für das Doppelzimmer mit Frühstücksbuffet. >

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