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Haller wehrt sich für Rüstungsstandort Thun

Gemeinde- und Nationalrätin Ursula Haller wehrt sich in Bern für den Standort Thun. Sie sieht 900 Stellen gefährdet.

Am 29. November stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Initiative «Für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten» der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) ab. «Diese Initiative löst keinen einzigen Konflikt auf der Welt», sagte Thuns Gemeinde- und Nationalrätin (BDP) gestern an einer Medienkonferenz in Bern. Die GSoA führe die Bevölkerung – zusammen mit der SP, Vertretern der Grünen und der Gewerkschaften – in die Irre. «Ein Ausfuhrverbot für wehrtechnische Güter bringe keinen Weltfrieden.» Thun: 900 Stellen gefährdet Haller wehrte sich an der Pressekonferenz vor allem auch für den Rüstungsstandort Thun. Schweizweit seien über 10000 Arbeitsplätze gefährdet, alleine in der Ruag Land System AG und Ruag Ammotec AG in Thun würden es rund 900 sein – darunter 90 Lehrstellen in 8 verschiedenen Berufen. «Diese beiden Betriebe vergeben im Berner Oberland jährlich Unteraufträge in der Höhe von rund 22 Millionen Franken», rechnete sie vor. Auch davon seien zwei Drittel für Exportprojekte. Volkswirtschaftlich schaden «Damit sichern die Ruag-Unternehmen und ihre Zulieferer ungefähr 1100 Arbeitsplätze im Oberland.» Das Beispiel Thun sei repräsentativ für die ganze Schweiz. Ihr Fazit: «Neben dem volkswirtschaftlichen Schaden wirkt sich die GSoA-Initiative auch auf die nationale Sicherheit aus.» sft Siehe auch Bericht auf Seite 3>

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